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Medi­en­kri­tik in Kür­ze: Ein gan­zer Bun­des­tag vol­ler Pfuscher

Ich habe einen Feh­ler gemacht.

Ich nahm fälsch­li­cher­wei­se an, jemand, der die freie Enzy­klo­pä­die Wiki­pe­dia zu erwei­tern mit­hel­fe, sei ein Mani­pu­la­tor, egal, ob er sich nun einer bestimm­ten Ideo­lo­gie ver­schrie­ben habe oder eben nicht.

Mar­kus Böhm (SPIE­GEL ONLINE) belehr­te mich jedoch gestern dar­über, dass das manch­mal nicht Mani­pu­la­ti­on, son­dern Pfusch heiße:

Wie oft wird vom Bun­des­tag aus am Online-Lexi­kon Wiki­pe­dia herumgepfuscht?

Jetzt bin ich mir nicht ganz sicher, wie ich das ver­ste­hen soll: Sind alle Wiki­pe­dia-Autoren außer den Pfu­schern, die im Bun­des­tag arbei­ten, Mani­pu­la­to­ren oder ver­hält es sich genau anders­her­um, sind also alle Wiki­pe­dia-Autoren Pfu­scher außer denen, die ein Geschlech­ter­the­ma mani­pu­lie­ren? Ist man bei­des, wenn man vom Bun­des­tag aus einen ideo­lo­gie­ge­la­de­nen Arti­kel ändert, oder gibt es dafür wie­der ein ganz ande­res Wort?

Herr Böhm, hel­fen Sie mir!