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Drei­mal kurz erwähnt: Geschlechts­rei­fe, Gemü­sen­a­zis und die gute alte Sehn­sucht

Kann­te ich noch gar nicht: Die Geschlechts­rei­fe allein berech­tigt noch nicht zur Inbe­trieb­nah­me der Geschlechts­or­ga­ne.


Rüh­rend: Die „Jungle World“ („Club-Mate ist das Getränk des kom­men­den Auf­stands“, 28. April 2011) macht sich Sor­gen um die Gesund­heit zwei­er vega­ner Koch­neo­na­zis:

Besorg­nis­er­re­gend hoch scheint der Kof­fe­in­ver­brauch der bei­den Köche zu sein. Gleich drei Kisten einer belieb­ten Mate-Limo­na­de sind im Hin­ter­grund zu sehen und auch sonst ste­hen Fla­schen des Getränks fast über­all in der Küche her­um.

Da sieht man mal, wie krank die sind!


Apro­pos „Jungle World“:

De|si|de|rat, das; -[e]s, ‑e [lat. desi­de­ra­tum = Gewünsch­tes]: (…) (bil­dungs­spr.) etw., was fehlt, was nötig gebraucht wird; Erwünsch­tes[.]

Und eigent­lich kennt man das ja, die­ses Gefühl, wenn etwas fehlt, etwas gebraucht wird; was dann auch meist gar nicht mal so fern ist, aber doch unnah­bar, weil man statt des beque­men Weges vor­bei an Wie­sen und Flüs­sen lie­ber die stei­ni­ge Abkür­zung nimmt, um zu bewei­sen, dass man es nicht nur bequem haben will, und man bricht auf dem Weg zusam­men und rap­pelt sich dann doch wie­der auf, gelei­tet nur von den Far­ben und der Stim­me, wie in die­sem einen Lied, das jeder kennt und das für jeden anders heißt.

From Monu­ment To Masses – „Dea­fe­ning“ – 4/27/07

Und eigent­lich ist es trost­los, wenn sie nicht bei einem ist. Aber das kennt ihr ja.