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Kurzkritik: Last Remaining Pinnacle — 64

Last Remaining Pinnacle - 64Das US-amerikanis­che Duo Last Remain­ing Pin­na­cle beziehungsweise ihr damals aktuelles Album “Vis­i­tors” fand ich 2012 bere­its sehr gut, in der Folge allerd­ings hörte ich nicht mehr viel von der Band. Heute nun traf eine E‑Mail ein: Am kom­menden Mittwoch, dem 21. Mai 2014, und somit genau zwei Jahre nach “Vis­i­tors” erscheint mit “64” ein neues Last-Remain­ing-Pin­na­cle-Album namens “64”.

Warum “64”? Darauf geht die E‑Mail nicht ein. Es sind auch tat­säch­lich nur acht und nicht etwa 64 neue Stücke enthal­ten. Last Remain­ing Pin­na­cle bleiben sich und dem Garage-Noise-Rock dabei treu: Verz­er­rte Gitarre, peitschen­des Schlagzeug und gewohnt effek­tre­ich­er, krautiger Gesang erfreuen den Son­ic Youth und The Vel­vet Under­ground schätzen­den Musik­fre­und außeror­dentlich.

Wenige Durch­hänger wie das zäh dahin­fließende “Forces” fall­en da auch nicht weit­er ins Gewicht, allein schon das großar­tige “Hal­low Sky” recht­fer­tigt die Geduld. Mit “Man­tle Rota­tion 4 (C.M.E.)” ist auch ein Nach­fol­ger des schon 2012 geson­dert erwäh­n­ten “Man­tle Rota­tion 3” auf “64” zu find­en, und allmäh­lich scheint es mir, als sollte ich dem­nächst ein­mal Auss­chau nach den ersten bei­den Teilen der “Man­tle Rota­tion” hal­ten.

Hören und vorbestellen kön­nt ihr “64” per Band­camp. Das Konzept “zahle, so viel du willst” scheint sich bei “Vis­i­tors” wohl nicht bewährt zu haben, “64” kostet in jed­er Dar­re­ichungs­form — lei­der nicht auf Vinyl — min­destens 8 US-Dol­lar. Ich sage: Gut angelegtes Geld!

Krieg zum Beispiel wäre deut­lich teur­er.