Aus der beliebten Rubrik “Mit Satzzeichen wär’s nicht passiert!”:
(via @DLR_next)
Derweil der kommissarische, zum Glück also wenigstens weitgehend ungefährliche Bundesvorstand der Piratenpartei so:
Wir haben in den letzten Tagen und Wochen die Erfahrung machen müssen, dass Äußerungen unsererseits, die eigentlich nur der Beantwortung Eurer Fragen dienen sollten, postwendend in neue Klagen (wie erfolgversprechend oder nicht sie auch sein mögen) eingeflossen sind. (…) Es werden keine “öffentlichen” Sitzungen zu “nicht öffentlichen” Sitzungen, sondern die Sitzungen entfallen ganz und werden durch schriftliche Berichte ersetzt.
Man verstößt also so lange gegen die Grundsätze, die für einen kommissarischen Bundesvorstand gelten, etwa, dass seine Macht auf die Einberufung eines außerordentlichen Parteitags zur Neuwahl beschränkt ist, bis es der Basis reicht und Sanktionen gefordert werden; das nimmt man dann zum Anlass, sich von der Basis in eine unangemessene Ecke gedrängt zu fühlen und ihr das Mitspracherecht sukzessive abzuschneiden. Wohlgemerkt: Auch dies wegen fehlender Handlungsfähigkeit unbefugterweise.
Im November nannte ich die Wahl des Bundesvorsitzenden gut und richtig. Ich beginne an meiner Aussage zu zweifeln.




Du hast vollkommen Recht!