Auf Datenschutz bedachte Androidnutzer haben es dieser Tage ja wirklich nicht leicht. Erst versagte “Blackphone” beim Versuch, Android auf eine vertrauenswürdigere Basis zu stellen, und jetzt das:
Spiele, Karten-Apps und soziale Netzwerke: Die Geheimdienste NSA und GCHQ spähen über Smartphone-Apps die Daten der Nutzer aus. Über Anwendungen wie “Angry Birds” sammeln sie Alter und Aufenthaltsort der Spieler — und sexuelle Präferenzen.
Dass viele aktuelle Androidversionen — gerade auch solche, die nicht von den Smartphoneherstellern selbst stammen — mit dem Privacy Guard eine Möglichkeit bereitstellen, jedenfalls die Standorterfassung zu unterbinden, ist womöglich erwähnenswert. Ich kann dem von “SPIEGEL ONLINE” geflochtenen Kontext aber nicht ganz folgen:
“Angry Birds” zu hacken ist ein logischer Schritt. Wer mit schwarzen explosiven Vögeln in Bombenform übt, sprengt später vielleicht ganze Kleinstädte in die Luft. Interessant ist allerdings die Frage, inwiefern Anwendungen wie “Angry Birds” Auskunft über die sexuellen Präferenzen erteilen.
Andererseits will ich das wahrscheinlich auch gar nicht so genau wissen.
In weiteren Nachrichten: Der Versuch der “Grünen”, das basisdemokratische Konzept der Piratenpartei zu kopieren, dürfte als gescheitert betrachtet werden.


