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Ein Spaß für die gan­ze Fami­lie!

Kin­der­por­no­gra­fie: Ganz schlech­te Idee. Frau von der Ley­en, die sich – wenn schon sonst mit nicht vie­lem – zumin­dest mit Kin­dern aus­kennt, fin­det das auch, ihren Spitz­na­men „Zen­sur­su­la“ hat sie sich immer­hin hart erkämpft.

Dass sie jetzt in ihrem neu­en Mini­ste­ri­um („Ver­tei­di­gungs­mi­ni­ste­ri­um“, obwohl „Aus­wär­ti­ges Amt“ natür­lich auch pas­sen wür­de) nicht mehr für Fami­li­en oder Arbeit­neh­mer, son­dern für bewaff­ne­te Söld­ner so tun soll, als wür­de sie etwas tun, scheint ihr nicht so recht zu gefal­len; also wan­delt sie statt­des­sen das Ver­tei­di­gungs- in ein kom­bi­nier­tes Arbeits- und Fami­li­en­mi­ni­ste­ri­um um:

Mein Ziel ist es, die Bun­des­wehr zu einem der attrak­tiv­sten Arbeit­ge­ber in Deutsch­land zu machen. [Die Trup­pe muss] Dienst- und Fami­li­en­zei­ten bes­ser auf­ein­an­der abstim­men.
Ursu­la von der Ley­en, Anfang Janu­ar 2014

Für Fami­li­en mit bei­na­he erwach­se­nen Kin­dern wur­de bereits vor Beginn ihrer Amts­zeit vor­ge­sorgt:

Allein im Jahr 2013 wur­den 1032 17-Jäh­ri­ge ein­ge­stellt. (…) „Sie wer­den an der Waf­fe aus­ge­bil­det, aber nicht an der Waf­fe ein­ge­setzt“, sag­te ein Mini­ste­ri­ums­spre­cher.

Damit sie schon mal auf den Ernst des Lebens vor­be­rei­tet sind, neh­me ich an:

Es gehe dar­um, Jugend­li­che für den frei­wil­li­gen Dienst als Sol­da­tin (sic! wegen der Frau­en­quo­te, neh­me ich an. A.d.V.) oder Sol­dat zu wer­ben, die sich in der Berufs­fin­dungs­pha­se befän­den.

So als Jugend­li­cher muss man ja was haben für spä­ter. Ahnung vom Leu­te­tot­schie­ßen oder ein Jodel­di­plom zum Bei­spiel, bei­des ist bei der Arbeits­platz­su­che ver­mut­lich ähn­lich hilf­reich. (Ande­rer­seits: Mit dem Ein­stieg in das Sol­da­ten­tum ist die Wahr­schein­lich­keit, dass man sich noch mal irgend­wo bewer­ben muss, schnell mit dem Neu­ein­stei­ger zusam­men in alle Win­de zer­streut.)

Las­sen sich Rutsch­au­tos eigent­lich zu effi­zi­en­ten Pan­zern umrü­sten?