sueddeutsche.de berichtete gestern:
Es wird kaum noch illegal kopiert — weil es Alternativen gibt. (…) In Skandinavien verbreiteten sich relativ früh Dienste wie Spotify oder Netflix , die den einfachen, legalen Zugang zu Musik und Filmen ermöglichen. Dabei kauft der Nutzer nicht mehr einzelne Songs, sondern erwirbt durch eine pauschale Zahlung Zugang zu mehr als 20 Millionen Liedern. So verlieren die illegalen oder halblegalen Möglichkeiten des Netzes ihre Attraktivität.
sueddeutsche.de berichtete am Dienstag über Spotify:
Gruppen wie Led Zeppelin und AC/DC haben ihr Repertoire bis heute nicht freigegeben, diverse kleinere Künstler verließen den Dienst nach einiger Zeit frustriert.
Ich schrieb im August 2012 zum gleichen Thema:
Aber wer Vielfalt will, der kann ja auch einfach ins Internet gucken.
Ich finde den illegalen Dateitausch jedenfalls nicht trotz, sondern wegen Spotify immer noch interessant. Dass Medienjournalisten einen nicht allzu breit gefächerten Musikgeschmack haben und zufrieden mit dem sind, was man ihnen hinwirft, ist ein wenig traurig zu sehen, aber sicherlich nicht repräsentativ. Ich empfehle Meldungen wie die eingangs erwähnte jedenfalls weiträumig zu umfahren.


Delizös serviert, dieser Artikel.
>Ich empfehle Meldungen wie die eingangs erwähnte jedenfalls weiträumig zu umfahren.
Genau dies.
Beste Grüße
Stets der Deine.