“Versehentlich” eigenartig funktionierende Wahlcomputer hin oder her, Präsident Planlos ist’s doch wieder geworden. Wie viele Stimmen die Kandidaten der kleineren Parteien erhalten haben, geht aus der Berichterstattung der objektiven Presse natürlich nicht hervor.
Bedenkt man jedoch, dass jede verschissene Tageszeitung hierzulande, von der Braunschweiger Zeitung bis zur Frankfurter Rundschau, die Wiederwahl des Kriegstreibers Barack Obama — inklusive liveticker auf den jeweiligen Webseiten und Klickstrecken mit Fotos begeisterter Wähler — euphorischer bejubelt als jede von mir miterlebte Bundespräsidentenwahl, sollte es niemanden mehr erstaunen, dass mein Verhältnis zur Presse mit “kühl-distanziert” noch viel zu freundlich beschrieben wird.
Deutsche Obama-Fans im Siegestaumel. Wechselgeld, an das wir glauben können.
“Einen guten Journalisten erkennt man daran, dass er sich nicht gemein macht mit einer Sache, auch nicht mit einer guten Sache; dass er überall dabei ist, aber nirgendwo dazu gehört.”
– Hanns Joachim Friedrichs
An guten Journalisten fehlt’s dann eben doch.



Selbiges gilt meinerseits gegenüber der Politik insgesamt. Am Rande: Als Ausdruck vorbezeichneter Angelegenheit hat sich die Wahlhelferangelegenheit in meinem Sinne erledigt.
Gegenüber sog. “Journalisten” sind Politiker heutzutage ehrliche, integre Persönlichkeiten.
FAIL!
Hä?
fsmaulalda?
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