Na, werdet ihr montags auch nicht so recht wach, die Nebenwirkungen des Wochenendes noch in den Organen?
Da ist Metal sicher ebenso wenig eine geeignete Maßnahme wie das pubertäre Gekicher irgendwelcher Radiomoderatoren. Womit man so einen Montag viel besser beginnen kann, ist Jazz; und zwar nicht irgendein Jazz, sondern solcher, der nachhaltig wirkt.
Zum Beispiel Zeuhl.
Und wenn die ehemals müden Gliedmaßen nach so viel rhythmischer Bewegung wieder in betriebsfähigem Zustand sind, empfehle ich anschließendes wildes Gezappel zu den wilden Strukturen des ebenfalls französischen Jazzcore-Trios Jean Louis. “Jazzcore”? Jawoll:
Wenn es notwendig ist, bellt zu stampfenden Rhythmen eben ein Hund, dazu schrubbt ein zur Unkenntlichkeit verzerrter Bass und zwei Trompeten erklingen gleichzeitig in einer Art elektronisch-dissonantem Singsang. Dann wieder wird es fast metalartig krass, schweres Geriffe bricht über den Hörer hinein, nein, Rücksicht nehmen Jean Louis dabei nicht.
Kunst? Wahrscheinlich. Und Kunst kennt kein Pardon.
In diesem Sinne: Guten Morgen!



Senfecke:
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