Hin und wieder treibt es einen alten Studenten auch mal auf die Piste, wie man heutzutage für Betrinkungen und Tanzungen im nicht allzu kleinen Kreis sagt. Während der vergangenen Nacht fand die traditionelle Erstsemesterpartäy, wie man heutzutage für Trink- und Tanzveranstaltungen sagt, des AStAs der Hochschule Ostfalia statt, und man zwang mich unter Androhung energischen Schulterzuckens zur Anwesenheit.
Fotografische Eindrücke:
Ich habe drei Dinge gelernt:
Erstens: Man wird auch (und gerade) von weiblichen Bardamen eher wahrgenommen, wenn man selbst Brüste vorweisen kann.
Zweitens: Es ist eine etablierte Form des Flirtens, lüstern an einer Säule (was, übrigens, in einigen Regionen Deutschlands der Diminutiv zu “Sau” ist; wieder was gelernt) zu lehnen, dem Objekt der Begierde von hinten auf die Schulter zu tippen und die Augenbrauen entsprechend zu heben und zu senken. Die angemessene und mich überaus belustigende Reaktion war entsprechend ein Abwinken der so lustvoll Beflirteten; worauf sich der Flirter abwandte und begann, mit den herumstehenden Herren zu flirten. Ich verließ die Szenerie erschüttert.
Drittens: Ich müsste mal zum Frisör.
(Zitat des Tages: “Dass der Eindruck existiert, der Deutsche Comedypreis werde im Vergleich zum Fernsehpreis weniger ernst genommen, kann (…) daran liegen, dass die Juroren nicht damit aufhören können, Cindy aus Marzahn auszuzeichnen (…).” — fernsehlexikon.de)





Soso, an die Erstsemester schmeißt Du Dich also ran. Is klar, ne: Bei den Damen der oberen Semester bist Du ja schon abgeblitzt, wie die Heulerei hier im Keinblog beweist.
Ich habe es bei denen nicht mal versucht; und bei den erstsemestrigen noch weniger als gar nicht, quasi nichtnicht. Äh, nichtnichtnicht.
Ich war bislang noch nicht mit einer Kommilitonin eines beliebigen Jahrgangs liiert und hatte bislang auch nur wenig Interesse, das zu ändern. Mit einer Ausnahme, aber die geht inzwischen auf eine andere Hochschule. So.
Äh, warte, was war die Frage?
Oh, ja. Meine erste Reaktion auf deinen Kommentar hätte unschöne Folgen gehabt, zum Glück hatte ich zu diesem Zeitpunkt kein klebriges Getränk im Mund. Ich bin oft abgeblitzt, aber nicht bei Damen oberer Semester. Weil Frauen nämlich nicht wissen, was sie an mir haben, denn ich bin jung, gut aussehend, eloquent, interlent und bebildert.
Kannste ma sehn.