Und dann war da noch die IG Metall, die Deutschland gern aus der Krise (Crisis? What crisis?) führen würde und schon eine total tolle Idee hat, wie man das umsetzen könnte, nämlich, indem man das mit der Reduzierung des Kriegsdienstes einfach mal sein lässt:
Die IG Metall fürchtet wegen der Bundeswehrreform um Zehntausende Arbeitsplätze in der Rüstungsindustrie. Die Kürzungspläne von Verteidigungsminister zu Guttenberg drohten so die militärische Luftfahrtindustrie “kaputt zu machen”. Die Gewerkschaft kündigte Widerstand an.
Klar; die Mitglieder der IG Farben Metall müssen ja auch von etwas leben, und sei’s vom Krieg.
So gesehen hilft uns das orientierungslose Metzeln gleich zweierlei beim Vermindern der Arbeitslosenzahlen:
Die in der IG Metall zusammengeschlossenen Arbeiter landen nicht auf der Straße, sondern können weiterhin neues Kriegsgerät zusammenschrauben, und die Soldaten lassen sich, statt zu Hause zu bleiben und um Hartz IV betteln zu müssen, einfach weiterhin staatskassenfreundlich und preisbewusst abknallen.
Wo wären wir nur heute ohne die mahnenden Ratschläge der deutschen Rüstungsindustrie?
Ich behaupte: Arm dran!
Und wo ich gerade bei Idioten war: Der Paul McCartney, ehem. Elefant im Porzellanladen bei den Beatles, haut in der kommenden Ausgabe 10/10 der Musikzeitschrift eclipsed auch einen echten Kracher aus der Hüfte. Das Thema lautete “Jimi Hendrix”, und so erbrach sich Sir Paul sinngemäß in folgender Weise:
“Sgt. Pepper” wurde an einem Donnerstag veröffentlicht. Als ich am Sonntag ins Saville Theatre ging, eröffnete Jimi Hendrix die Show mit dem Titelsong. Er hatte nur diese paar Tage Zeit gehabt, um das Stück zu lernen — das war für mich das größte Lob.
Paule, alter Wemser, ich möchte jetzt gar nicht auf die umstrittene Diskussion darüber eingehen, welcher “Beatle” eigentlich mehr zu dem Album beigetragen hat, du oder John (Lennon, du erinnerst dich?), aber setz dich doch, wenn du das “Lob” eines Tages fertig genossen hast, mal beizeiten ein paar Minütchen in deinen Denksessel und nimm folgende Frage mit:
Wenn ich ein Lied schreibe, das auf Platte reißerischen Absatz findet, ein gleichfalls erfolgreicher, ansonsten völlig anderer Musiker aber nur drei Tage benötigt, um dieses Lied mit allen Akkorden, Harmonien und Strophen auswendig zu lernen: Spricht das tatsächlich für mich und nicht vielmehr dafür, dass das bezaubernde Liedchen ein wenig uninspiriert, um nicht zu sagen: von bestenfalls beeindruckender Schlichtheit ist?
Meinjanur.



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Danke fürs Testen. Ich geb’s auf. “Testmail senden” ging bei mir.
Soweit ich weiß, benutz(t)en wir beide doch das gleiche Plugin. Hast Du es inzwischen mal aktualisiert? Ich nicht. Ich könnte Dir die die alte Version zusenden.
Ich habe es quasi frisch installiert.
Nun: Ich benutze noch die Version 1.6, während die Version 1.7 aktuell ist. Vielleicht ist die aktuelle Version fehlerhaft oder sie arbeitet mit irgendetwas anderem nicht einwandfrei zusammen.
Was sagt denn der/die/das Changelog dazu?
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Zum Thema: Nicht ohne Grund haben Herrscher seit Jahrhunderten bei schlechter Wirtschafts- oder Finanzlage einen Krieg angefangen…
Der letzte größere Krieg hatte mit der Wirtschaftslage ja nur am Rande zu tun; 2001 ging es den USA vergleichsweise gut.