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Sexkil­ler­spie­le

Auf Ame­land ereig­ne­te sich unlängst eine Geschich­te unter Betei­li­gung sexu­el­len Miss­brauchs.

Und wer sich ange­sichts sol­cher Schlag­zei­len immer wie­der fragt, wie ein Mensch über­haupt auf die Idee zu der­lei Unter­neh­mun­gen kommt, dem fehlt ein­fach nur die nöti­ge Fan­ta­sie; rich­tig macht es zum Bei­spiel Bea­te Merk, CSU, die schon fast so toll fan­ta­sie­ren kann wie Frau von der Ley­en.

Die Schuld trü­gen näm­lich, so sprach Bea­te Merk, „Kil­ler­spie­le“, die F.D.P. und die vie­le Kin­der­por­no­gra­fie im Inter­net, aus­schnitts­wei­se so for­mu­liert:

„Wenn man sich ansieht, wel­che Fol­gen der Kon­sum von schäd­li­chen Vide­os haben kann, ist die Lais­sez-fai­re-Poli­tik der FDP bei Kin­der­por­nos im Netz grob fahr­läs­sig“, sag­te die stell­ver­tre­ten­de CSU-Vor­sit­zen­de laut dpa. Die Miss­brauch­sta­ten Jugend­li­cher zeig­ten Ver­ro­hungs­ten­den­zen, die „auch des­halb gesche­hen, weil man heut­zu­ta­ge im Netz pro­blem­los alle erdenk­li­chen For­men von Gewalt und Por­no­gra­fie anse­hen kann“, sag­te Merk.

Eigent­lich scha­de, dass Frau Merk in ihrer Auf­zäh­lung die Pira­ten­par­tei ver­ges­sen hat. Aber apro­pos, was für eigen­ar­ti­ge Spie­le spielt man denn eigent­lich im Hau­se Merk, die dazu anre­gen, ande­ren Men­schen gro­ße, nicht geni­tale Gegen­stän­de in den Po zu stecken? (Und wo kann man sie kau­fen?)

Aber sicher wird jeg­li­cher Sexu­al- und Gewalt­trieb aus der mensch­li­chen Psy­che ver­schwin­den, wenn man dem Inter­net so einen gro­ßen roten Knopf spen­die­ren wür­de; ver­mut­lich wür­de es auch hel­fen, ein­fach ein biss­chen mit ihm zu schimp­fen. „Böses, böses Inter­net! Zeig nicht immer so ekli­ge Sachen!“

Selbst, wenn es da irgend­ei­nen wie auch immer gear­te­ten Zusam­men­hang gäbe, so wäre zudem die Fra­ge zu stel­len, inwie­weit das Sper­ren von Inhal­ten eine wirk­sa­me­re Maß­nah­me als ihre Löschung dar­stell­te, was ich dann hier­mit auch getan habe.

Die Logik von Bea­te Merk ist die des Refle­xes: Wenn etwas Ent­setz­li­ches pas­siert, muss man han­deln, und zwar, indem man etwas ande­res, was man selbst ent­setz­lich fin­det, mög­lichst schnell aus der Welt schafft, oder das wenig­stens öffent­lich­keits­wirk­sam for­dert. (…) Den Opfern sexu­el­ler Gewalt wird mit sol­chen For­de­run­gen nicht gehol­fen, im Gegen­teil: Sie wer­den auf plum­pe Wei­se instru­men­ta­li­siert, um dif­fu­se Gefüh­le zu bedie­nen, die man inner­halb der eige­nen Wäh­ler­schaft ver­mu­tet.

Ein tref­fen­der Schluss, SPIEGEL Online!

Senfecke:

  1. Die öffent­li­che Dis­kus­si­on um Ursa­chen ist immer die glei­che: 1.
    Zunächst wer­den man­gels ent­spre­chen­der Kennt­nis­se empi­risch
    unfun­dier­te und unbe­grün­de­te Behaup­tun­gen auf­ge­stellt. Und zwar
    auch immer die glei­chen. 2. Dann das All­heil­mit­tel: Här­te Stra­fen.
    Das war schon immer so und wird wohl auch von Gene­ra­ti­on zu
    Gene­ra­ti­on immer so blei­ben. Aber so ver­kauft es sich wenig­stens
    gut. Und nur dar­um geht’s.

  2. Wie gesagt, man will ver­kau­fen. Da ist jedes Mit­tel recht. Und der
    Simp­le Min­ded Fel­low schluckt es. Das funk­tio­niert.

  3. Also die Poli­ti­ker wol­len doch gar­nicht die Pro­ble­me lösen! Weil
    die­se „Schreck­li­chen Ereig­nis­se“ so eke­lig sind das damit kei­ner in
    Ver­bin­dung gebracht wer­den will. Schon gar­nie­mand der Kan­di­die­ren
    möch­te!! WAr­um ist es heu­te in der Gesell­schaft So, daß auf der
    einen Sei­te die Pro­ble­me eska­lie­ren und auf er ande­ren Sei­te wer­den
    mehr Rech­te für sol­che Täter ver­langt. “ Sol­chen Kin­der müß­te man
    den Knüp­pel zum Früh­stück zwi­chen die Zah­ne hau­en“ und das solan­ge
    bis Sie Angst haben schla­fen zu gehen ^^ Das funk­tio­niert sicher
    und hat sicher eine bes­se­re Wir­kung! 1. Umden­ken 2. Respekt vor
    allem 3. Freu­de am Leben Denn den armen Kin­dern den so etwas
    pas­siert ist kön­nen sicher­lich lan­ge kein Auge mehr zu machen und
    sind zum Grübeln/Zweifeln ver­ur­teilt aber die Täter brü­sten sich
    mit ihren Taten. :twisted:

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