In den NachrichtenNetzfundstücke
Gestör­ter Kon­zert­ge­nuss

Und da ich gera­de der deut­schen Gur­ken­trup­pe beim bereits sehn­süch­tig erwar­te­ten Ver­sa­gen zuschaue, sen­det man mir die­sen Ver­weis, der mich Trä­nen lachen mach­te und den ich somit für kopie­rens­wert hielt:

Mem­bers of the South Afri­ca Vuvuz­ela Phil­har­mo­nic Orche­stra, wide­ly con­side­red to be among the best lar­ge-sca­le mono­to­nic wind instru­ment ensem­bles in the world, told repor­ters Fri­day they were furious over the recent out­breaks of inter­na­tio­nal soc­cer matches during their tra­di­tio­nal out­door con­certs.

Es ist aber auch furcht­bar; da geht man als kul­tu­rell inter­es­sier­tes Indi­vi­du­um auf ein klas­si­sches Frei­luft­kon­zert und wird dann von schänd­li­chen so genann­ten „Sport­lern“ und ihren grö­len­den Anhän­gern am Musik­ge­nuss gehin­dert. Ein wei­te­rer Grund, war­um es eine ein­la­den­de Vor­stel­lung ist, dass die­ser Fir­le­fanz hier­zu­lan­de bald ein Ende fin­det; die armen Musi­ker!

(Und wäh­rend die Mas­se mit Brot und Spie­len bei Lau­ne gehal­ten wird, stellt man anders­wo schon mal den tol­len neu­en elek­tro­ni­schen Per­so­nal­aus­weis vor; ein paar Fla­schen, die über den Ball stol­pern, sind ja auch erwäh­nens­wer­ter als die trü­ben Aus­sich­ten für unse­re eige­ne Zukunft, so sieht’s doch aus.)

Ist doch wahr.