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Eher friert die Höl­le zu.

In Kopen­ha­gen fin­det immer noch die UN-Kli­ma­kon­fe­renz statt, und die größ­ten Umwelt­schwei­ne sind wie­der ein­mal die mit den umwer­fend­sten For­de­run­gen. Als hät­te es noch nicht gereicht, dass wir in Euro­pa nun künf­tig alle im Halb­dun­kel sit­zen müs­sen!

Wor­um geht es eigent­lich noch mal in die­ser Kon­fe­renz? Ach ja, rich­tig:

Das Ziel der Kli­ma­rah­men­kon­ven­ti­on besteht dar­in, eine gefähr­li­che Stö­rung des Kli­ma­sy­stems zu ver­hin­dern. Dies kann gemäß dem Umwelt­pro­gramm der Ver­ein­ten Natio­nen nur dann erreicht wer­den, wenn die Erd­er­wär­mung auf 2 Grad begrenzt wird.

Die Erd­er­wär­mung ist wahr­lich ein Pro­blem. Vor lau­ter Hit­ze traut man sich im Moment ja schon gar nicht mehr auf die Stra­ße, man ver­brennt förm­lich; und im Som­mer ist es ja noch schlim­mer, und es kommt uns nur so vor, dass er jedes Jahr kür­zer wird, das kann näm­lich gar nicht sein. (Fast hät­te ich „und so“ ange­fügt.)
So ein Hit­ze­tod ist ja auch kei­ne schö­ne Vor­stel­lung.

Apro­pos schö­ne Vor­stel­lung und apro­pos Kli­ma­kon­fe­renz: In Dub­lin wur­de laut Fefe ein – wie pas­send – Umwelt scho­nen­der Vibra­tor vor­ge­stellt, neu mit zwei­tem Hand­an­trieb sozu­sa­gen. Beson­ders beein­druckend fand ich dies­be­züg­lich, dass sich tat­säch­lich Frau­en dazu bewe­gen las­sen, detail­lier­te Test­be­rich­te (lei­der nur in Text­form) abzu­lie­fern:

I’ve only used it a cou­ple of times, and it’s fan­ta­stic. It’s very inten­se, and some­ti­mes, at the top level, depen­ding on the per­son that’s using it, it can actual­ly be too inten­se some­ti­mes.

Ich gra­tu­lie­re der Dame und wün­sche ihr noch vie­le schö­ne Vibra­tio­nen; dan­ke auch an die auf­merk­sa­men Kli­ma­schüt­zer, die die Über­le­gun­gen, die zu sol­cher­lei führ­ten, über­haupt erst ermög­licht haben! Auf dass kom­men­de Erfin­dun­gen zum Woh­le der Umwelt ähn­lich viel Spaß brin­gen mögen.

Und da wir gera­de bei Por­no­gra­fie Mas­sen­pa­nik waren: In den Nie­der­lan­den geht die auch für Men­schen mit­un­ter töd­li­che Zie­gen­grip­pe um. Vögel und Schwei­ne haben wir ja jetzt offen­bar erfolg­reich über­lebt, und das sogar ohne all­zu viel Ein­satz der teu­ren Impf­stof­fe. Scha­de.

(Ob man die Rest­be­stän­de viel­leicht wei­ter ver­wen­den kann?)


Nach­trag, der aller­dings mit Kli­ma und Grip­pe nichts zu tun hat:
Der Ori­gi­nal­schrift­zug „Arbeit macht frei“ wur­de gestoh­len, und die Prä­si­den­ten irgend­wel­cher Gedenk­stät­ten wit­tern schon wie­der irgend­wel­che Anfän­ge, derer man sich gefäl­ligst erweh­ren soll­te. Auf die Idee, dass Neo­na­zis – per defi­ni­tio­nem – wohl eher nie­mals ein KZ beschä­di­gen wür­den und dass die­ser Ver­dacht eher unwahr­schein­lich und wie ein all­zu leicht­fer­ti­ger Ver­such, einen Schul­di­gen nicht erst ermit­teln zu müs­sen, erscheint, kommt mal wie­der kei­ner. (Außer mir, ver­steht sich.)