In den Nachrichten
Ken­nen Sie den? Trifft ein Papst einen Prä­si­den­ten…

… und redet gar wun­der­li­che Din­ge, wor­in ihn allen­falls sein Gast­ge­ber zu über­tref­fen weiß:

„Wir sind eine Nati­on, die den Glau­ben öffent­lich lebt“, sagt er. Die Ver­ei­nig­ten Staa­ten sei­en „ful­ly modern“, voll­kom­men modern, und zugleich gelei­tet von „alt­her­ge­brach­ter und ewi­ger Wahr­heit“.

Und das, wenn nicht sogar aus­schließ­lich das, ver­bin­det sie, die Ame­ri­ka­ner, mit ihr, der Ach­se des Bösen:
Öffent­lich geleb­ter Glau­be, basie­rend auf „alt­her­ge­brach­ter und ewi­ger Wahr­heit“, und alles, was man braucht, um als moder­ner Staat durch­zu­ge­hen; und sei es nur Fern­se­hen, McDonald’s und ein durch­ge­knall­ter Füh­rer Füh­rer.

Aber immer­hin:

in sei­ner Rede vor dem Wei­ßen Haus hat Papst Bene­dikt XVI. dem US-Prä­si­den­ten trotz­dem deut­lich ins Gewis­sen gespro­chen

Denn wer wüss­te bes­ser, wie man publi­kums­wirk­sam Mas­sen­mor­de durch das Abspu­len immer­glei­cher Phra­sen unter auf­bran­den­dem Jubel (wie immer der aus­se­hen mag) und ohne jeg­li­che Iro­nie zer­re­den kann, als aus­ge­rech­net das katho­li­sche Ober­haupt?

Dar­auf erst mal einen kal­ten Kaf­fee.