Sonstiges
Das alljährliche Sommerproblem

Es wird Früh­ling. Schon zum zweit­en Mal in diesem Jahr.

Dies führt mit sich neben dem Drang, oft Hin­aus­posauntes wie Früh­lings­ge­füh­le sind out und ähn­liche anfangs erheit­ernde, nach ein­er Weile aber nun eben doch arg abgeschmack­te Witzeleien fast immer und über­all wie bzw. eben doch im Wortsinne auswendig gel­ernt her­abzuras­seln und sich von der ver­hal­te­nen Reak­tion der Zuhör­er- oder zumin­d­est Leser­schaft unbeein­druckt zu zeigen, auch die alljährliche Selb­st­darstel­lung jen­er Mit­men­schen, zu deren bevorzugten Tätigkeit­en das Aus­gle­ichen von Kör­per­form und Klei­dungsstil nicht zu gehören scheint.

Über­schmink­te Mäd­chen in ger­ade paarungs­fähigem Alter, die das erfol­gre­iche Erre­ichen des Ide­al­gewichts — augen­schein­lich meist irgend­wo zwis­chen 40 und 50 Kilo­gramm liegend — ästhetisch geprägten Men­schen wie mir nicht höflich ver­schweigen, son­dern mit­tels debil­er­weise um die Taille gelegter Gür­tel auch noch beto­nen, gehören nicht zu den schö­nen Seit­en dieses Wet­ters.
(Vielle­icht sollte jemand den benan­nten Indi­viduen beizeit­en ein­mal erk­lären, dass ein drei Num­mern größer­er Gür­tel sich auch zum Fix­ieren der ohne­hin viel zu knap­pen Hosen eignete; dann wäre zumin­d­est ein anderes optis­ches Ärg­er­nis beseit­igt.)

Küh­les Lächeln ist out. (Memo: Warmes Grin­sen üben!)