In den NachrichtenPiratenparteiWirtschaft
Hooliganpiraten und Ausländergold

Gut: Es spricht sich langsam herum, dass “die Pirat­en” keinen Rich­tungsstre­it aus­fecht­en.

Die Auseinan­der­set­zung in der Piraten­partei find­et nicht zwis­chen “links” und “rechts” statt, son­dern zwis­chen laut­en, poli­tis­chen Hooli­gans und Leuten, die eine Poli­tik jen­seits der vorhan­de­nen Denksch­ablo­nen machen wollen.

Schlecht: Die Kar­ri­eris­ten in der Partei gehen trotz­dem nicht weg. Vielle­icht haben sie den Text nicht gele­sen.

(Bonus­pointe aus aktuellem Anlass: Wisst ihr übri­gens, mit wem einige Mit­glieder der Piraten­partei — ange­treten auch mit dem Anspruch, Lob­by­is­mus zu bekämpfen — mor­gen gemein­sam “für den Bürg­er” gegen Atom­en­ergie demon­stri­eren wollen? Richtig: Mit der Wind­wärts Energie GmbH. — Manch­mal glaube ich ja, die machen das mit Absicht.)


Wie schön:

Der EU-Gipfel hat Don­ner­stagabend das endgültige Aus für das Bankge­heim­nis für Aus­län­der beschlossen.

Endlich ist Schluss mit der lästi­gen Recht­sauf­fas­sung, das Ver­mö­gen von Aus­län­dern sei Pri­vat­sache. Die sind ja selb­st schuld, wenn sie ihr Gold leicht­fer­tig unserem Volk anver­trauen.

Das hat sich ja bewährt.

(…) man (…) nehme ihnen alle Barschaft und Klein­od an Sil­ber und Gold, und lege es bei­seite zum Ver­wahren.
Mar­tin Luther: Von den Juden und ihren Lügen