Ich spare mir einen Link, da’s ohnehin jede so genannte “Zeitung” momentan über ihre Website (mannigfach vervielfältigt per Twitter und dergleichen) in heller Aufregung bekanntgibt: Thomas — hehe — “Hammer” Hitzlsperger, ehemaliger deutscher Fußballnationalspieler, habe nicht einfach verkündet, dass er Männer als Lebenspartner bevorzugt; nein, er habe sein coming-out, sein outing gehabt, kurz: er habe sich geoutet. Mir als Freund wohlüberlegter Wortwahl verschlägt es mir da ausnahmsweise mal nicht wegen der Verwendung eines Lehnworts die Sprache.
Was diese Begriffe nämlich eigentlich aussagen, ist, dass man sich als Mensch mit nicht heterosexuellen Vorlieben verstecken müsse, bis man sich raus traue aus der Deckung. Das coming-out — hehe — als “Befreiung” — wovon?
Hitzlsperger sagt: “Ich habe mich nie dafür geschämt, dass ich nun mal so bin”.
Wovon hat er sich dann befreit? Das “erklärt” Jan Schnorrenberg:
Klassische “Männerdomänen” wie der Fußball skizzieren die Männlichkeit und tun dies auch über den Ausschluss von Homosexualität, auch wenn dies gar nicht der Lebensrealität der Beteiligten entspricht.
Der Fußball schließt Homosexualität genau wie aus? Müssen Fußballspieler regelmäßig zum Schwulentest? Richtig: Sie werden schlicht nicht gefragt. Müssen sie ja auch nicht, auf dem Fußballfeld ist es ja einigermaßen egal, ob der Typ im gegnerischen Tor vor dem Spiel homo‑, hetero- oder pansexuellen Spaß hatte. Und weil es auf die Spielqualität keinen Einfluss hat, in welcher Art von Lebewesen die Mitspieler normalerweise ihren jeweiligen Penis versenken, wird darüber auch in der Mannschaft eher selten gesprochen. In Thomas Hitzlspergers Fall wurden ín der Mannschaft angeblich häufig Schwulenwitze gemacht; dass diese Witze vermutlich unterblieben wären, wenn er, statt mitzulachen, seine Sexualität bekanntgegeben hätte, ist ihm offenbar nicht einmal in den Sinn gekommen.
Jan Schnorrenberg zitiert einen weiteren Fußballer:
Der Preis für meinen gelebten Traum von der Bundesliga ist hoch. Ich muss täglich den Schauspieler geben und mich selbst verleugnen. (…) Ich weiß nicht, ob ich den ständigen Druck zwischen dem heterosexuellen Vorzeigespieler und der möglichen Entdeckung noch bis zum Ende meiner Karriere aushalten kann.
Er spricht im Weiteren von der “hässliche Fratze der Heteronormativität”, die Menschen “zwinge”, ihre Identität und ihre Gefühle zu verleugnen; von einer Gesellschaft, in der Homosexualität etwas Unnatürliches ist. Selbst auferlegte Heteronormativität ist keine. Jemand, der von “Bekenntnissen” oder “coming-outs” redet, wenn es um Menschen geht, die nicht heterosexuell sind, verurteilt diese Eigenschaft allerdings schon durch seine Wortwahl als etwas Unübliches, Unnatürliches.
Ein homosexueller Fußballer wird von nicht benannten Personen zum “heterosexuellen Vorzeigespieler” stilisiert und muss dieses Bild aufrechterhalten, weil sonst was passieren würde? Angst davor, für etwas ausgelacht zu werden, haben Menschen mit entweder geringem Selbstbewusstsein oder peinlichen Talenten. Dritten dafür die Schuld zu geben ist eine mögliche, aber nicht die beste Lösung. Die Gesellschaft ist schuld. Die Sexualität eines Menschen wird für den Großteil der Gesellschaft allerdings erst dann relevant, wenn er sie aus irgendwelchen Gründen (die auch noch zu klären sind) publik macht.
Andere Medien sparen sich übrigens Wörter mit “out”, die sie ja doch selbst nicht verstehen, und reden stattdessen von einem “Bekenntnis”. Vergib mir, Vater, ich habe gesündigt. Gibt es überhaupt eine wenig affige Wortwahl für diese Nichtmeldung? Natürlich: “Thomas Hitzlsperger ist homosexuell”. Eine solche Schlagzeile ließe allerdings den fehlenden Nachrichtenwert der sexuellen Vorlieben eines ehemaligen Profisportlers noch deutlicher werden. Über die Sexualität der Bundeskanzlerin hätte ich ja zum Beispiel auch lieber keinerlei Informationen. Seht her, Person x hat gern Sex mit Personen aus Gruppe y!
Qualitätsjournalismus, wissenschon.

Du führst ein scharfes Schwert, als Wort, als Text, als Lebenskonstellation — wie und wo aber überall auch immer.
Ich tzeile grundsätzlich und in allen Zuspitzungen deine Sicht zu diesem Thema (zu einigen anderen auch).
Man kann sich mit scharfen Sachen jedoch auch selbst verletzen — nein, nicht aus Bedarf, sondern versehentlich.
Und das trifft auch auf andere Menschen zu, und zwar auf alle, sowohl auf deine (persönliche) Konnektion, wie auf die der intelligeblümten der Julia Schramm, wie auf einen einfachen (!) Fußballer oder dessen / deren Fans.
Das “Zutreffen” meint nicht diese Leute, sondern das Verletzen, und zwar das durch scharfe Schwerter, hier also z.B. durch deines.
Nicht allen Menschen um uns herum weht der Geist des Intellektismus wie ein Hirnficker durch den Haarboden ins Genick, und manche recht achtsame Leutchen wissen diesen Mangel spätestens dann nicht mehr zu schätzen, wenn er ihnen offen als Dauerinjektion zum Nachtisch gereicht wird.
Soetwas machst du gerade, hier, nicht nur und nicht vorrangig, aber auch — und es ist das (einzige), was (von dir und deinen schlauen Hirnfickereien) bleibt, von dir und vom Problem, und:
Du hast weder etwas verändert, noch durch DEIN Outing etwas korrigiert oder überhaupt bewegt an / in “der Gesellschaft”, die dir doch insgesamt betrachtet mächtig zu Herzen und nicht am Arsch vorbei geht.
Kannst du die gleiche Hirnfickerei nicht auch mal mit einem Lächeln (nicht nur für dich oder mich …) abfahren, indem du das von einer anderen Position aus machst?
Stell dir vor, die Leute, die du so heftig anmachst, sagen nach dem Konsum deines Outings zum Thema mit breitem Lachen in der Fresse “recht so, recht ist gesprochen worden” — Oder bist du aufgrund von Jugend, Unreife, ungünstiger Umwelt oder gerade mißratener Partnerschaft, Blähungen an unterschiedlichen Stellen oder Weltschmerz prinzipiell daran verhindert?
Du tippst einen klasse Stil, bereits ordentlich hirnverfickt, mach es doch nun auch mal aus völlig anderen Positionen, wie beim Programmieren: Erst Festlegung des Zieles, der Schußrichtung und Wahl der Geräte und dann der DAZU erforderlichen Position — die Alternative ist: sich weiter vor sich selber auskotzen, und weitergehen auf der Suche nach dem nächsten Kotzmittelchen in — der Gesellschaft, der veränderungsbedürftigen, mit der du etwas gemeinsam hast …
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Einerseits danke, dass du die Intention des Hirnficks (den Titel habe ich nicht exklusiv zur Bespaßung gewählt) verstehst, andererseits aber: Ich schreibe meine Beschwerden über die Gesellschaft stets mit (gequältem) Lächeln; und: Ich richte meine Positionen nicht nach dem größtmöglichen Dissens. Es wird immer eine bescheuerte Gruppe von Menschen geben, die selbst dann noch breit grinst, wenn man ihnen die Zähne mit einem Deltaschleifer verkürzt. Das willkommene Publikum für den Satiriker ist eines, das den Witz nicht versteht.
Ziel und Schussrichtung stehen fest, sobald die Position klar wird. Beim Thema “schwule Sportler” habe ich bis zu der zitierten Schlagzeile gar keine vertreten, weil mir das Thema wurscht war (wie dargelegt). Aber dumme Massen lasse ich ungern wabern. Sonst schwappen sie über.
@Artikelautor
” Aber dumme Massen lasse ich ungern wabern. Sonst schwappen sie über.”
Da haben wir es doch schon wieder:
Da nimmt ein Satiriker ernsthaft an, ER könne (dürfe) “die DUMME Masse” wabern oder schwappen lassen oder eben nicht, ER?
Bist du ernsthaft so größenwahnvernarrt, daß du dir solche FÄHIGKEITEN zubilligen möchtest?
Dann laß dir gesagt sein, daß DU dann zu einer anderen “wabernden DUMMEN Masse” gehörst, bei der aufzupassen ist, daß sie vor lauter Überhebung über andere nicht “überschwappt”, das ist leider keine Satire, nur wer nicht begreift, daß er selber in diesem, jenem oder etlichen anderen Themenkreisen gleichermaßen zu einer ausgesprochen dumm wabernden Masse gehört (in anderen eben nicht), der kann natürlich schlecht über diesen seinen Tellerrand hinausschauen — und SICH weder als wabernd noch als dumme Masse erkennen, vor allem hält er dann das eigene “Hinausschwappen” für das der anderen …
Du bist noch sehr jung, gelle? Keine Sorge, das muß kein Nachteil sein.
Ich kläre immer erst MEINE Position, dann das Ziel und DARAUS, nur daraus, ergibt sich die Schussrichtung.
Und nun kannst du mal raten, was meine Position ist, was mein Ziel und was die Schussrichtung, wenn ich hier bei dir Hirnsex treibe, eventuell dein “Gequältes” .…?
… so was von out .…
Jung? Oh, danke sehr, so hat man mich schon lange nicht mehr genannt. Das ist natürlich immer eine Sache des Betrachters. (Obwohl: Ist Jugend erstrebenswert? Mit was für grausigen Gestalten man dann Schulterschluss übte!)
Die Schussrichtung, in die ich mich von meiner Position aus drehe, bestimmen die Medien — wo sie sind, schieße ich hin. Ich treffe immer das richtige Ziel. Das ist sicher kein Zufall. Ich maße mir übrigens keine Deutungshoheit an. Ich bin ja nicht die BILD.
Das ist fein, wir sind einen Schritt weiter. “Wo die Medien sind .…”?
Bist du ein Medium?
Meins?
Und ob es reicht, “Medien” zu sein — oder nicht??
Weder du noch andere können sich das aussuchen, da Medien immer erst durch die Betrachter und Konsumenten zu dem werden, gewissermaßen in den (eigenen) Spiegeln (die aus Glas, der andere war es mal).
Ich denke mal, zum Hirnficken sollte eine gewisse Jugend nicht unbedingt nachteilig sein, womit ausdrücklich nicht das gemeint ist, was landläufig (nicht “die wabernde Masse”) bei Benutzung des Wortes “jung” gern und ausversehen mit gedacht wird: fehlende Reife (Hat nichts mit der Feuerzangenbowle zu tun, falls du das kennst).
Reife ist weder ein Geschenk noch eine Ware, erst recht nicht “dö settliche Reyffe”, sie ist ein Zustand, der vergleichbar ist mit den Witterungsmarken an einem Felsen, der frei liegt. So kann man an diesen (!) Marken allerhand erkennen, sie teilen mit, aus welcher Reibung mit welcher Witterung in welcher Intensität diese Marken entstanden, und nicht immer ist Faltenfreiheit oder Faltenpracht mit diesen Marken identisch …
Übrigens:
Ich treffe nicht immer das richtige Ziel, ich weiß es sogar …, aber sehr sehr oft, das muss reichen, und das tut es auch.
Ich bin Rezipient, nicht Reproduzent. Feuerzangenbowle. Noch so ein überbewerteter Film. Gesehen und absichtlich wieder vergessen.
Rezipient, Reproduzent hin oder her, wieso erwähnst du das? Ist überflüssig, da kein Kontext.
Und, verehrtes Satirikerwesen, die “Feuerzangenbowle” mag bewertet werden, wie jeder möchte, uns interessiert lediglich der Sachse, der als Lehrer in unverkennbar breeeiiiten Sächsch die ewige Frage zum so unnachahmbar formuliert: “ÄÄhhnen föhhlt de Söttliche Reyyffe” — na, wenn das nix für einen interessierten Satiriker ist, was bitte dann ?
Belassen wir es dabei, auch Sprache outet, ununterbrochen und unvermeidbar, daher: völlig normal.
Schärfe dein Schwert.
Ich erwähne es, um mich von den Reproduzenten (vulgo “Journalisten”) zu unterscheiden.
Nur falsche Sprache “outet”, also “setzt hinaus”. Sprache, die mit Bedacht angewandt wird, führt zum Gegenteil. (Gibt es dafür auch schon einen hippen Anglizismus? Vielleicht “intet”?)
Ja, ja, ich verstehe dich schon, auch wenn FÜR MICH (deutsches Sprach, scheres Sprech) ein JOURNALIST niemals REPRODUZENT ist, da er dann den Journalismus verlassen hat und zum CopyMax versackt ist. Journalist BLEIBT Journalist mit allem, was dazu gehört, und Sprachverhunzer werden weder die deutsche Sprache neu einkleiden noch sich unter falschen Kleidern ihrer Unverständnisse erfolgreich verstecken können. Vulgo-Journalist ist keiner, jedenfalls kein solcher.
So kommst du auch gleich zur “falschen Sprache” — nun: Sprache ist immer echt, da sie ORIGINAL ist, weder geht Kopie noch Manipulation daran. Das sich dahinter / darunter verbergende Gedankengebilde kann schon eher falsch sein, ohne das in Sprache mit zu vermitteln — Sicher meinst du soetwas, wenn du “falsche Sprache” SAGST — jedoch Sinn und Kontext meinst.
Somit “outet” nicht “falsche Sprache” (da es die nicht gibt), sondern JEDE Sprache (setzt hinaus).
“Sprache die mit Bedacht angewandt” wird — ? Jede Sprache wird “mit Bedacht” angewandt, zumindest bei den Menschen — wir sind wieder bei deinem noch nicht eingeordneten Problemchen Vernunft: Sprache ohne Bedacht ist keine, da dann die Vernunft zur Spracherzeugung abwesend ist.
Sprache ist ein dominierend vernunftgesteuerter Vorgang, was wohl mit dem Bedenken des zu Sagendem etliches gemein hat, mit dem Bedacht.
Es siht also so aus, als ob du gar nicht “Sprache” meinst, sondern Denken und das daraus entstehende Meinen.
So beziehe ich mal deine geforderte Bedachtsamkeit nicht auf die Sprache / das Sprechen, sondern auf das Denken und Meinen “mit Bedacht”, also zwei Stufen weiter vorn im Menschsein.
Allerdings falsche oder überzogene wie auch unterdrückte Bedachtsamkeit führen zu deinem Gegenteil, der Anglizismus dafür lautet — in deiner Denke und satir-Sprache — nicht Hirnficker, sondern Hinficker (fuckup), der Akteur hat schlicht seinen Bedacht ® Raus gelassen.
so what for out …
Welcher rezente deutsche Journalist (nicht: Blogger) ist denn noch Journalist nach vorliegender Definition?
Ich verwende grundsätzlich klare Worte — das Publikum ist derlei nicht gewohnt und hält, was ich schreibe, für ironisch oder gar sarkastisch. Das ist es aber nur selten. So kann die Verklausulierung von Sprache das Verständnis behindern! Erklärt aber auch, wieso Leute klatschen, wenn ein Kabarettist wie Georg Schramm ihnen klarmacht, was sie eigentlich für blöde Schafe sind. Sie halten das für falsch, weil sie dieses eine Mal nicht vorsätzlich in die Irre geführt werden. (Ob da noch viel Bedacht vorhanden ist?)
(“Denke” ist ja auch noch so ein Wort.)
Nun, das mit den “klaren Worten” verbuche ich als bereits früher erkannte Fähigkeit (“Scharfes Schwert”) und ABSICHT, die, so sie denn rundum stattfände, unseren Disput erübrigt hätte, das brauch wohl hier und da noch etwas mehr Distanz zum eigenen Duktus, zur eigenen Routine und Neugier, will sagen GIER auf andere Positionen und Sichten. Was sich fertig gibt, ist schon tot, keinesfalls mehr ergiebiger “Schwertkämpfer” im Wort.
Übrigens: noch immer nicht gefragt, wieso ich hier noch Hirnficke? Ob das am Blitzen eines “Schwertes lag, liegt?
Und daß du keine ordentlichen Journalisten kennst, ist wohl mehr dein Problem, als das dieser Leute, die suchen dich nicht (das machen andere), die mußt du schon selber finden und manchmal die eigene Hirnfickerei dazu verlassen wie es aussieht.
Und daß du nun den Schramm in dieser Weise begreifst und hier anführst, da laß dir gesagt sein, Schrammelnder Hirnficker, daß genau ich dich so erfahren habe, wie du den aus deiner Distanz beschreibst, ja sogar noch darüber lachen sollte (Satirehinweis von dir) — und das war DER Aufhänger meiner Aktivitäten: Ich meine noch immer, daß du AUFGRUND DEINER eher STARKEN ALS KLAREN Worte es nicht nötig hast, den Schramm zu imitieren und das auch noch als Schema — lies mal deine Texte …
nocheinmal: Dieser Trip gehört zu Schramm, da wirds was, bei dir nicht, du hast es nicht nur nicht nötig, bei dir tritt auch nicht bder entsprechende Effekt ein, zuviel Verbissenheit — zu wenig Schmunzel,
kurz: (noch) eben zuwenig Satire
Warum du immer noch hier senfst, ist mir tatsächlich unbegreiflich. Tatsächlich kenne ich aber mehr Journalisten als mir lieb ist, ich stand selbst schon mal im Mittelpunkt journalistischen Interesses. Keiner dieser Geier war bereit, sachlich und bedächtig zu berichten. Die wollten alle ihren billigen Populismus. Weil “die Masse” — der mainstream — das halt lieber liest. Eigentlich könnte man hier auch alle Nachrichten außer denen auf RTL von heute auf morgen abschalten und niemand würde sich beklagen.
” Tatsächlich kenne ich aber mehr Journalisten als mir lieb ist, ich stand selbst schon mal im Mittelpunkt journalistischen Interesses. Keiner dieser Geier war bereit, sachlich und bedächtig zu berichten. Die wollten alle ihren billigen Populismus. Weil „die Masse” – der mainstream – das halt lieber liest. ”
Man könnte annehmen, du hast meinen Hinweis zu “den” Journalisten und anderen flachvergemeinerungen nicht gelesen, eventuell nicht verstanden — aber es ist schlimmer als ich dachte_ Du willst das nicht, es ist dir zu blödd — und das hältst du dann ernsthaft für Hirnfickerei -
Denk darüber nach, so viele Leute, die dir etwas mitteilen möchten, dem Schrammelnden Satire ins HirnFickenden, dürfte es ja nun wohl nicht geben, solche die es könnten dagegen sehr viel mehr.
Schade -
übrigens: Onanie ist NICHT schädlich, auch im Hirn nicht, man brauch nur öfter mal ne neue Brille
Mir, als Freund wohlüberlegter Wortwahl, verschlägt es da ausnahmsweise nicht mal die Sprache.
Was deine Begriffe eigentlich aussagen, ist, dass du selber das nur denkst, sich als Mensch mit nicht heterosexuellen Vorlieben verstecken zu müssen, bis man sich raus traue aus der Deckung. Das coming-out – hehe – als „Befreiung” – wovon? ja wovon eigentlich wolltest DU dich mit diesen Gedanken BEFREIEN?
Das ist da wohl eher die Frage
Hitzlsperger sagt: „Ich habe mich nie dafür geschämt, dass ich nun mal so bin”. so what.
Wovon wolltest du dich mit dieser Frage dann befreien?
Anders gehen die Journalisten, die du kennenlerntest, auch nicht mit fremden Äußerungen um.
So ist das nun mal:
Zeigst du mit einem ( 1 ) Finger auf andere Leute (Hitzlsperger, Schramm, Journalisten) — dann zeigen ZUGLEICH drei ( 3 ) Finger zurück, in die entgegengesetzte Richtung: AUF DICH
Mehr wollte ich dir nicht sagen, du hast zwar mir dabei geholfen, dir aber wohl eher nicht.
Nochmals: Schade
Zu blöd, zu subtil, wer weiß? Ein weltweit anerkanntes Zeichen für Ironie wäre klasse, bisherige Vorschläge konnten sich leider noch nicht flächendeckend durchsetzen. Ich hatte ja gehofft, vor allem Leser anzuziehen, die Subtext auch dann erkennen, wenn man ihn ihnen nicht direkt ins Gesicht pfeffert.
Warum glaubst du, ICH würde mich befreien wollen? Ich bin frei, da ändern auch deine Versuche nichts, mich in selbst auferlegte Ketten zu palavern. ICH habe kein “coming-out” oder sonstigen Anglizismist. (Deine Sprache ist übrigens anstrengend zu verstehen, könntest du es nicht auch mal mit klaren Gedanken und weniger Geschwurbel versuchen? Bist du Julia Schramm?) Warum maßt du dir an zu entscheiden, was für mich schade ist und was nicht, wenn du ähnliches Handeln meinerseits für falsch hältst?
Viele Wörter, wenig zu sagen. Deine Kommentare sind lang und führen doch zu keinem Ziel. Das ist vielleicht kein Hirnfick, aber Tastenwichserei. — Nebenbei bemerkt habe ich nie behauptet, dass ich meine Beiträge zu diesem “Gespräch” mit dir für Hirnfick halte. Gib dir doch wenigstens etwas mehr Mühe.
(Apropos “nebenbei bemerkt”: Wer mit dem Finger auf Dritte zeigt, sollte wenigstens Recht haben. Die Finger, die bisher auf mich zeigen, hinterlassen mich vielmehr ratlos bis belustigt.)
“Warum maßt du dir an zu entscheiden, was für mich schade ist und was nicht” -
Wie kommst du darauf, daß dies eventuell so sei?
Gesagt wurde das nicht, da steht nur : “Schade”.
Wer allerdings in einer kleinen leider nur egozentristischen Hirnfickerei alles grundsätzlich auf sich bezieht und ohne über Alternativen nachzudenken immer meint, es sei er selber in allem zu meinen, der hat es schon schwer.
Weder hat jemand angemaßt noch versucht zu entscheiden, sondern ich habe festgestellt, daß etwas “schade” ist, mit etwas Horizontweitung hättest du doch selber sehen können, für wen das schade ist, eventuell für die Piraten?
Du “tickst” da etwas in fremde Worte hinein, ohne zu stolpern, das könnte wohl die Manie sein, die die von dir gemeint geschmähten Journalisten nicht wesentlich anders gemacht haben, und Rücktritt ist eben KEINE Erklärung, und erst recht keine Entschuldigung, sondern war wohl eher doch nur ein Outing der eigenen Überblicks- oder Orientierungslosigkeit, eines nach dem (versehentlichem?) schwurbeligen Polit-comingout.
Nix mit “Ich bin ein Freund der klaren Worte”, allerdings so betrachtet dürften MEINE somit doch recht klar sein, oder wie möchstest du das sehen?
DESHALB NUN nochmals:
Schade, es geht nit.
Und das “schade” bedeutet stattdessen was? Klär’ mich auf! “Du hast Unrecht” ist nicht konstruktiv und hilft nicht weiter.
Du hast es erkannt: Eine Website, die eine einzige Person frei nach der eigenen Nase befüllt, ist sehr egozentrisch. Ich schreibe hier nur das, was ich für richtig halte. So funktionieren “Weblogs” und ähnliche Internetpräsenzen nun mal. Und?
Und ob ich es schwer habe, entscheidest du für mich? Wie selbstlos von dir! Zum Glück ist das nicht anmaßend, von oben herab oder gar ein persönlicher Angriff, sondern eine sachliche, personenfremde Feststellung, die nichts in meine Person reininterpretiert.
Und statt hier seitenweise Metadiskussionen darüber zu führen, wieso ich irgendwas falsch verstehe oder auch nicht, könntest du mir meinen “Fehler” auch einfach mal erläutern. Was habe ich denn falsch verstanden, was hast du stattdessen gemeint? Klartext, kein Geschwurbel bitte. Entweder du hast ein Interesse daran, dass ich verstehe, worauf du hinaus willst, oder nicht, aber dann empfinde ich deine Analyse als Unverschämtheit und empfehle eine Rücknahme.
Also: Du hast gut erkannt, dass ich keinen Schimmer habe, was du mir sagen möchtest. Erklär’ es mir wie einem Kleinkind, vielleicht funktioniert das.
Nun, offenbar bin ich zu blöde, zu verstehen, was du mir mit “schade” sagen möchtest. Ist dieses Nachfragen zu unverständlich für dich?
Eine kleine nachträgliche Nachdenklichkeit:
Verallgemeinerungen wie “die Journalisten”, “die dumme Masse” (u. etliche mehr) samt IMMER AUCH DAZU gehörigem DenkKorsett zeugen nicht gerade von reichlich erfolgreichem Orgasmus bei deiner Hirnfickerei, das erinnert schon eher an Onanie nach stehenden toten Bildern in anhaltender Kurzsichtigkeit anstatt echter agiler Hirnfickerei im Lebendigen.
Man kann dabei viel versäumen, in der Regel die Orte, wo echte Partner auflaufen
Und jetzt lesen wir noch mal den Subtext dieser Webpräsenz!
Nein, nicht nocheinmal.
Da kommt bestimmt eine bessere Gelegenheit für einen onenightstand am Hirn.
Es wurde alles sorgfältig aufgewischt, einschließlich der Tasten, man wird sehen, wozu es gut oder da war, nur Subtext, Ironie und Satire — das erkennt man nicht, das frißt man, ohne ewig drauf rum zu kauen.
Und ein ganz klein wenig sollten die Worte schon auf ihren (eigentlichen) Gehalt geprüft werden, es gibt blogger, mit denen verkehre ich über Zweizeiler, und andere, die haben sich wieder dabei wieder an (nach)Denken beim Sprechen und Lesen über Kurzgeschichten gewöhnt, und die guten, die gebliebenen, die wollen beides, je nach Bedarf der Thematik, und manches perlt in Sat, Sub und in Iron.
Ich habe die Befürchtung, dass du beim Tippen vergisst, was du eigentlich sagen wolltest.
Lies doch einfach nochmal dies hier Vorstehende, oder besser: alles from the beginning.
Deine letzten Fragen und evtl. Vorwürfe klären sich dann von allein, zumal hier von mir keinesfalls Bashing betrieben wurde — evetuell kannst wenigstens soetwas erkennen.
Auch sollten wir eine Pause zur Abkühlung einlegen, wenn du mehr Aufklärung beanspruchst, denn hier wurde von mir immerhin an KEINER Stelle über das von dir an Anderen angelegte Maß kritisch-ironischer Meinungsäußerung hinaus ausgeteilt, und dein Maßstab sollte doch zumindest von dir selbst AUCH erträglich sein, auch wenn genau das offensichtlich bei dir ziemlich ungewohnt zu sein scheint.
Vorlaut darf, ja muß man gelegentlich sein, um zu rütteln, nur wer grundsätzlich vornweg damit ist, hat gelegentlich eben keine Zeit mehr, über seine Meinung auch so zu reflektieren, daß das Gesagte nicht nur “laut” geräuscht, aber das solltest du ja gut kennen.
Also:
Nichts für ungut — kleine Hirnfickerei gemacht, Orgasmus noch ungeklärt, Ärger legt sich von allein, wenn du ALLES von mir Gesagte zusammen betrachtest, auch “Geschwurbeltes” schwurbelt manchmal im Hirn herum, wie ich gerade feststellen konnte.
Und andere kennen dich, entweder nicht, oder anders, oder besser, so daß meine Sicht für dich doch nit so wichtig zu sein brauch, wo du es doch für sowas von out ansiehst …
Ferien
Fragen, die sich von allein klären, stelle ich nicht. Warum drückst du dich vor einer Antwort? Solltest du das nicht tun, gib sie mir doch einfach. Ich habe bereits darum gebeten, Metadiskussionen durch Handfestes zu ersetzen. Deine Antwort darauf ist ein weiteres hilflos wirkendes Geschwurbel. Das regt mich nicht weniger auf als vorher. Das ist allerdings tatsächlich ungewohnt: Kommentatoren, die was zum Artikel selbst zu sagen haben und sich dann nicht auf den Inhalt, sondern auf meine Meinung, die dahinter steht, stürzen, sich dabei äußerst unglücklich in Formulierungen vergreifen und bei Verständnisfragen nur mit den Achseln zucken. Das ist sehr, sehr anstrengend.
Wenn du keine Lust auf Diskurs hast und nur lange Sätze ins Internet blähen möchtest, benutze dafür bitte nicht meinen Kommentarbereich. Wenn du Lust auf Diskurs hast, beantworte meine Frage(n). Solltest du sie vergessen haben, stelle ich sie noch einmal, jedenfalls eine davon: Was genau betrachtest du als “schade”?
Ich habe mir tatsächlich dieses sehr einseitige “Gespräch” noch mal angetan und verstehe immer noch nicht, was du bedauerst. Dass ich weniger wirke als Georg Schramm? Offenbar nimmt man mich zumindest ernster, so schade ist das nicht. Was also sonst?
Hilf mir doch mal auf die Sprünge, statt dich zu verrennen.
Nachtrag und Kurzfassung anhand von
“Ich richte meine Positionen nicht nach dem größtmöglichen Dissens. Es wird immer eine bescheuerte Gruppe von Menschen geben, die selbst dann noch breit grinst, wenn man ihnen die Zähne mit einem Deltaschleifer verkürzt. Das willkommene Publikum für den Satiriker ist eines, das den Witz nicht versteht.”
Die Sache ist einfach: Das Publikum eines Satirikers wechselt, und das nicht nur von Event zu Event, sondern auch innerhalb der Events, ja sogar mehrmals im Laufe des Verlaufes eine Eventes, und das sogar innerhalb des einzelnen Besuchers — oder:
Es gibt diese “eine bescheuerte Gruppe von Menschen” nicht, nie und nirgendwo, da alles “hetero” und nicht homogen und erst recht nicht dauerhaft ist — Diese und alle anderen “Gruppen” mischen sich permanent neu und präsentieren laufend völlig andere Sichtweisen und das nur zeitweilig.
Und da liegt der Punkt in deiner Sicht, so wie sie dein Text wiedergibt:
Du unterstellst statisch angebundene und homogene Gruppen, unterteilst Mensch in solche, und DAS ist es, was schade ist.
Schramm macht das nicht, der operiert immer nur mit sachlich und zeitlich fest begrenzten (Ziel)“Gruppen”, also “zeitweilig von ihm “kreirte”, die er nur in diesem Moment als existent anspricht, denn danach gibt es neue, andere “Gruppen”, die völlig neue Betrachtungsweisen und Positionen verlangen …
Schramm unterstellt schon im Ansatz Wandel, du erkennst eventuell eine zu fest gefügte Welt, einmal doof — immer doof, verkennst den Wechsel und Wandel der z.B. sich wandelnde Doofheit im einzelnen Menschen oder innerhalb und zwischen den Gruppen, die i.d.R stets sachlich nur sequentiell und nie pauschal erscheint.
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was jedoch nie unveränderlich ist
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Moment, Moment — Manfred (mag ich nicht) oder Julia (mag ich noch weniger) Schramm? So viel Differenzierung ist schon nötig.
Hm,
die Julia wohl eher nit, die hat (und macht gern) “andere Sorgen” und so auch weder satirische noch irgendwelche Gruppenqualitäten von erkennbarem Bestand.
Manche produzieren halt bereits Satire, wenn sie nur öffentlich schrammeln.
Andere umgehen jede Satire, um der Ernsthaftigkeit ihres Anliegens nicht zu schaden und verwandeln sich in einen “politischen Geschäftsführer” — was nicht uninteressant aber mühsam und in der Regel undankbar ist (“…mag ich nicht …”) — nein, auch den Manfred nicht.
Wenn du meine Worte verstehen willst, musst du sie auf den Georg beziehen, Georg Schramm, den Schramm der klaren eindeutigen Worte, frisch geschärft und nur selten missglückt …
der weiss, wie Hirnficken geht, hört garnicht mehr auf in diesem seinem Tempo …,
das wegen des Differenzierens
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Ist der nicht im Ruhestand?