Die Bundesregierung löst dann mal das Spionageproblem:
Die Bundesregierung will von der US-Regierung eine Zusicherung, dass amerikanische Geheimdienste künftig nicht mehr ohne Erlaubnis auf deutschem Boden technische Aufklärung betreiben.
(Hervorhebung von mir; E‑Mails von deutschen Bürgern dürfen also künftig nur noch im Ausland abgefangen werden. Gut gemacht!)
Was man für diese Erlaubnis tun muss, ist nicht bekannt; wahrscheinlich wird es genügen, vor Terror zu warnen. “Hallo, wir sind von der NSA, und die Terroristen wollen…”, und wenn sie’s halt notfalls selber sind. Tun sie es nicht, dann tun sie es nicht. Bei Zuwiderhandlung ist Frau Merkel jedoch sicherlich empört.
Nach einer solchen Zusicherung dürfte die NSA in Deutschland nicht mehr mit moderner Lauschtechnik abhören.
Muss ja auch nicht — die alte Lauschtechnik funktioniert ja auch immer noch. Immerhin wird auf die wirklich wichtigen Aspekte ausdrücklich Rücksicht genommen:
Teil des bilateralen Abkommens soll auch eine gegenseitige Zusicherung sein, nicht den jeweiligen Regierungschef zu überwachen.
Die schwammige “Zusicherung” ist natürlich auch putzig ausgedrückt. Und: Den Rest der Leute halt schon.
Aber wahrscheinlich mache ich mir zu viele Gedanken. Wenn es ausländischen Spionen ausdrücklich verboten ist, in anderen Ländern zu spionieren, dann liegt es nahe, diese “Scheiße” (Ronald Pofalla, anderer Zusammenhang) ein für allemal für beendet zu erklären. So einfach ist das!
Eigentlich sollte die Bundesregierung noch viel mehr schlimme Dinge verbieten, zum Beispiel Mord und Diebstahl. Dann hört das sicherlich auch auf.


Hinfort mit ihnen ins “Neuland”, da können die sicher keine eMails abfangen! In der Leitung sitzt nämlich ein kleiner Postbote der die Nachrichten überbringt und wenn wir dem sagen er soll nicht ins Neuland gehen, dann tut er das auch nicht!
Das sollten wir einfach mal weiterhin beobachten
Ich beobachte ja auch nur…