NetzfundstückeIn den Nachrichten
Datenschutz ist schlimmer als Hitler!

Die Daten­samm­lerindus­trie hat jet­zt ihren eige­nen “God­win”:

‘Ein Optout entspräche nach unser­er Sicht einem ’nein, ich will nicht, dass Urhe­ber die vom Geset­zge­ber zuge­s­tandene, angemessene Vergü­tung für ihre Werke erhal­ten.’ „

Genau! Wer auf die Wahrung seines Rechts auf Daten­schutz im deutschen Inter­net pocht, ist schuld, wenn die Urhe­ber ver­hungern!

Einsper­ren, alle einsper­ren!
unbekan­nter Inter­net­nutzer

Senfecke:

  1. Mal ganz doof gefragt: Wie ist dein Kom­pro­missvorschlag? Ich bin dur­chaus auf das Geld aus der VG-Wort-Auss­chüt­tung für Texte im Inter­net angewiesen. :/

    Und so ganz leuchtet mir auch nicht ein, was jet­zt eigentlich das Prob­lem des Daten­schutzhei­nis ist. Auf den VG-Wort-Servern wird anonymisiert. Jet­zt argu­men­tiert der damit, dass die Dat­en ja an einem Knoten­punkt vorher abge­grif­f­en wer­den kön­nten. Äh. Ja. Kön­nten sie. Wenn aber jemand schon einen Knoten­punkt vorher kom­pro­mit­tiert hat, warum sollte er sich die VG-Wort-Dat­en her­aus­greifen, wenn da ver­mut­lich viel lohnenswert­ere Dat­en über diesen Knoten­punkt gehen? Dass eine IP-Adresse eine Bild­datei auf einem VG-Wort-Serv­er anfordert, ist für mich jet­zt nicht wirk­lich etwas, was einen beson­deren Daten­schutz erfordert.

    • Oh, hoher Besuch. Entschuldige, hätte ich das gewusst, hätte ich den roten Tep­pich entstaubt.

      Das Prob­lem ist, dass erst auf den VG-Wort-Servern ver­schlüs­selt wird. Das ist, banal gesagt, wie der Face­book-Cook­ie: Es kön­nte dem Nutzer völ­lig lachs sein, ob die VG Wort rein tech­nisch alles pro­tokol­lieren kann, was er im Inter­net so anstellt. Muss es aber nicht müssen.

      Mein Kom­pro­missvorschlag? Ach, Klopfer. Du bist doch (ein nicht mal schlechter) Autor. Du brauchst die paar Kröten der VG Wort nicht. Die meis­ten Leute ver­wen­den wohl sowieso einen Wer­be­block­er, der Zählpix­el unkom­men­tiert aus der Web­site wirft, bevor sie über­haupt angezeigt wird.

      • Also ist das Prob­lem nur, dass die Zählpix­el per http und nicht per https ver­linkt sind?

        Die paar Kröten waren dieses Jahr immer­hin über 500 Euro, die sind dur­chaus nötig. :/ Im let­zten Jahr hätte ich ohne die VG-Wort-Zahlung meine Miete nicht bezahlen kön­nen, die kam ger­ade im richti­gen Moment, weil es (auch auf­grund der Tren­nung von Daisy) finanziell ger­ade echt mies lief. Natür­lich wird das Geld von der VG Wort immer weniger, weil mehr Leute bei diesem Pro­gramm mit­machen und die Zahlquoten jedes Jahr geringer aus­fall­en, aber ich bin trotz­dem heil­froh, dass ich da ein biss­chen was kriege. (Ich glaub nicht, dass die Wer­be­block­er vgwort.de in ihren Fil­terlis­ten drin haben. Warum auch?)

        • https ist seit 1997 knack­bar, SSL-Bypass­ing keine obskure Kun­st. Trotz­dem: Mit https wäre das Prob­lem sicher­lich zumin­d­est geringer. (Die Tren­nung war teuer? Über­rascht dich das? ;) )

          Wer­be­block­er fil­tern “unsicht­bare Pix­el” anhand der Größe, nicht anhand der Domain. Jeden­falls gute. ;)

          • Also ist dir https auch nicht genug (wobei immer noch die Frage wäre, warum sich jemand die Mühe machen sollte). Also noch mal die Frage: Wie sieht dein Kom­pro­missvorschlag aus?
            Das ist doch das­selbe Grund­prob­lem wie bei der Kul­tur­fla­trate: Um die Verteilung der Gelder an die Urhe­ber fair zu gestal­ten, muss erfasst wer­den, welche Werke von welchen Autoren wie oft angek­lickt wer­den (wobei zumin­d­est ein biss­chen schw­er­er gemacht wer­den sollte, den Zäh­ler durch sim­ples Neu­laden hochzu­jubeln). Nun ist die Erfas­sung der dafür notwendi­gen Dat­en wiederum ganz doll böse wegen Daten­schutz. Ich hab keine Ahnung, wie sich die Pirat­en vorstellen, ein­er­seits ihre Vorstel­lun­gen von ein­er Kul­tur­fla­trate und ander­er­seits ihre Erwartun­gen an den Daten­schutz unter einen Hut zu brin­gen.
            Daher stimmt es doch auch, was da oben gesagt wird: Ein Opt-Out aus der Erfas­sung heißt: “Ich will nicht dazu beitra­gen, dass der Autor, dessen Texte ich lese, einen Anteil aus dem VG-Wort-Topf kriegt.” Ein nicht erfasster Besuch wird nicht berück­sichtigt, wenn es darum geht, ob der Text die Min­destquote an Besuchen über­schrit­ten hat (oder eine der höheren Quoten, für die es mehr Geld gibt).
            Frei­willige Gaben direkt von den Lesern klap­pen ja auch nicht: Die Lästerei über die “Aben­teuer des Ste­fón Rudel” wurde kein einziges Mal geflat­trt. Aber ich habe immer­hin eine gute Chance, im näch­sten Jahr von der VG Wort dafür 10 oder 15 Euro zu kriegen (nehme ich zumin­d­est an, weil die Klick­zahlen, die ich selb­st erfasst habe, ziem­lich hoch sind).

            Über­rascht mich nicht, dass eine Tren­nung Geld kostet, aber das war ja auch nicht der Punkt. Du hast gesagt, ich wäre auf das Geld nicht angewiesen, ich hab dir gesagt, warum ich darauf angewiesen bin. Ob die Aus­gaben für mich über­raschend kamen oder nicht, ist irrel­e­vant. Auch wenn ich es kom­men sehe, kann ich es mir nicht aus den Rip­pen schnei­den. ;)

            Mir stellt sich die Frage, warum “gute” Wer­be­block­er Zählpix­el block­ieren. Mein­er Mei­n­ung nach sollen Wer­be­block­er ein­fach dafür sor­gen, dass pen­e­trante Wer­bung nicht nervt. Zählpix­el dürften ja kaum einen Nerv-Fak­tor haben.

            • Mein Kom­pro­missvorschlag: Eine Opt-Out-Funk­tion; oder bess­er: Opt-In. Besuch­er wer­den gefragt, ob sie das wollen, und wenn sie nichts dage­gen haben, bleibt der Zählpix­el drin. Das ist ja auch alles, was den Daten­schutzbeauf­tragten stört, dass das nicht geht. Wie bei Face­book. — Die “Kul­tur­fla­trate” ist so was wie die GEZ-Gebühren, nur dass sie auch Tauschbörsen umfasst, sozusagen. ;)

              Wer­be­block­er block­ieren Zählpix­el aus dem gle­ichen Grund, warum sie “unauf­fäl­lige Wer­bung” (zum Beispiel von Google) block­ieren: Track­ing hat gewisse Nachteile. Diese ganze NSA-Geschichte hat­te Kon­se­quen­zen. Ghostery (das Ding, das dafür da ist, nur Zählpix­el rauszuw­er­fen) ver­bre­it­et sich ja auch wie blöde.

  2. Hm, kein “Antworten”-Link mehr da…

    Ger­ade eine Opt-In-Lösung wäre mir wieder zu viel. Die meis­ten wür­den doch gar nicht darauf acht­en oder es automa­tisch wegk­lick­en, weil sie es nicht ver­ste­hen. Eine Opt-Out-Lösung wäre dann immer­hin eine bewusste Entschei­dung, dass einem das Auskom­men des Autors egal ist.

    Die „Kul­tur­fla­trate” ist so was wie die GEZ-Gebühren, nur dass sie auch Tauschbörsen umfasst, sozusagen.

    Das erk­lärt genau gar nichts darüber, wie das umge­set­zt wer­den soll. GEZ-Gebühren gehen an die öffentlich-rechtlichen Sender, also eine fest definierte Anzahl von Empfängern, deren Finanzbe­darf vorher fest­gestellt wird. Die Verteilung der Gebühren an die Sender ist nicht direkt an die Pop­u­lar­ität der Sendun­gen gebun­den.
    Aber wie soll das bei der Kul­tur­fla­trate mit der Auss­chüt­tung an die vie­len indi­vidu­ellen Urhe­ber laufen, sodass es gerecht ist? Das ver­suche ich doch begrei­flich zu machen: Jed­er konzen­tri­ert sich bei dem Begriff “Kul­tur­fla­trate” auf die Ein­nah­men­seite, aber ver­schwen­det keinen Gedanken an die prak­tis­che Umset­zung der Verteilung.

    Track­ing hat gewisse Nachteile. Diese ganze NSA-Geschichte hat­te Kon­se­quen­zen.

    Na komm, ist doch nicht so, als wenn man erst nach Snow­den ange­fan­gen hat, wegen Wer­be­track­ing am Rad zu drehen.
    Wenn man nach­fragt, ist da immer diese unbes­timmte Angst, für die Wer­bein­dus­trie gläsern zu wer­den, weil die Erken­nt­nisse daraus für kon­textsen­si­tive und auf die Per­son abges­timmte Wer­bung einge­set­zt wer­den kön­nen. (Ich find’s jet­zt allerd­ings auch nicht tragisch, dass man mir Wer­bung ein­blenden will, die mich tat­säch­lich inter­essieren kön­nte.) Ich glaub aber auch nicht, dass die Geheim­di­en­ste auf Zählpix­el und Wer­benet­zw­erke angewiesen sind, um Infos über bes­timmte Per­so­n­en her­auszukriegen. Bei den vie­len Dat­en, die sie direkt an den Back­bones und bei Mail­providern abgreifen, sind Track­ing­pix­el doch Kik­i­fax. Konkret auf die VG-Wort bezo­gen dürfte es auch recht unin­ter­es­sant sein, wenn man denn her­aus­find­en würde, dass jemand auf Klopfers Web, Spiegel Online und dem Bestat­ter­we­blog unter­wegs war, weil die alle Zählpix­el der VG Wort drin hat­ten.

    Im End­ef­fekt muss man sich doch fra­gen, inwieweit man über­haupt ern­sthaft an die Finanzierung von Web-Ange­boten denkt. VG Wort ist doof wegen Daten­schutz. Wer­bung wird geblockt wegen Daten­schutz. Spenden funk­tion­ieren nicht. Kul­tur­fla­trate jed­er Art geht auch nicht wegen Daten­schutz. Und dann ist man belei­digt, wenn gesagt wird: “Okay, ihr wollt also nicht, dass die Urhe­ber was kriegen.” ;)

    • Der “Antworten”-Link ist weit­er oben, unendlich viele Ver­schachtelun­gen wären hier irgend­wann … etwas unüber­sichtlich.

      Opt-Out hätte den Nachteil, dass es erst nach der erst­ma­li­gen “Überwachung” dein­er Besuch­er über­haupt genutzt wer­den kann. Das ist ja dann auch nicht der Sinn der Sache. (Nein, nicht erst “nach Snow­den”, aber die Leute kom­men jet­zt erst auf den Trichter, dass sie seit vie­len Jahren dumm waren. Du kennst doch die Men­schen. Nicht jed­er ist wie wir.)

      Ganz ehrlich: Ich will von dir unter­hal­ten wer­den und würde deine Seite nicht mehr allzu oft besuchen, würde ich dafür zahlen müssen. :D Aber ich drücke — zugegeben, momen­tan geben meine Finanzen das partout nicht her — gern mal auf Spenden­but­tons herum (und kaufe Büch­er), wenn’s halt nicht ger­ade Flat­tr ist, weil das dann Aus­druck mein­er Wertschätzung und kein Zwang ist. Da zahl’ ich dann auch frei­willig mehr. Vielle­icht bin ich da eine Aus­nahme…? Mir deswe­gen pauschal zu unter­stellen, ich würde wollen, dass du ver­hungerst, ist nicht unbe­d­ingt fair. ;)

      Ich komme ja eher aus der Infor­matik. Eines mein­er Pro­jek­te bekommt schon so zwanzig Euro pro Monat an Spenden zusam­men. Insofern würde ich nicht sagen, dass Spenden nicht funk­tion­ieren. Ist immer die Frage, welch­es Pub­likum du ansprichst. Deine Ziel­gruppe ist über­wiegend (fast) min­der­jährig, wenn ich deine Kom­mentare so angucke. Die haben ja nix.

      Scherz bei­seite — ratio­nal betra­chtet: Wer Inhalte kosten­frei ins Netz stellt, ist grund­sät­zlich selb­st ver­ant­wortlich für diese Entschei­dung. Ich hab’ hier ja auch keine Wer­be­ban­ner (nur ’n paar Textlinks rechts) drin, obwohl die Zugriff­szahlen das the­o­retisch attrak­tiv machen wür­den, schon, weil ich weiß, dass Wer­be­un­ternehmen mit Meth­o­d­en arbeit­en, die ich nicht zu schätzen weiß.

      Das erk­lärt genau gar nichts darüber, wie das umge­set­zt wer­den soll.

      Es gibt mehrere Mod­elle, eines, das ich per­sön­lich supi finde, ist: Jed­er Bürg­er zahlt einen noch festzule­gen­den Pauschal­beitrag und dafür bekommt er einen eMule- und kinox.to- und-und-und-Freib­rief — soll heißen: die Abmah­n­fir­men stellen ihre Arbeit in D kom­plett ein. Hätte auch noch andere Vorzüge. Die Verteilung an die “Urhe­ber”? Tja, das ist ein großes Prob­lem. Wenn du da eine her­aus­ra­gende Idee hast, trage sie doch bei. Die “Fla­trate” ist im Prinzip genau so unfair wie die GEMA- und GEZ-Gebühren, weil nicht pro­tokol­liert wer­den kann, welch­er Urhe­ber wie viel …

      Eine mögliche Idee, die mir ger­ade kommt: Prozen­tuale Abrech­nung anhand der Menge der beiges­teuerten Werke.

      • Opt-Out hätte den Nachteil, dass es erst nach der erst­ma­li­gen „Überwachung” dein­er Besuch­er über­haupt genutzt wer­den kann.

        Aber wäre das nicht ein vertret­bar­er Nachteil?

        Aber ich drücke – zugegeben, momen­tan geben meine Finanzen das partout nicht her – gern mal auf Spenden­but­tons herum (und kaufe Büch­er), wenn’s halt nicht ger­ade Flat­tr ist, weil das dann Aus­druck mein­er Wertschätzung und kein Zwang ist. Da zahl’ ich dann auch frei­willig mehr.

        Finde ich sehr löblich, aber ger­ade weil deine Finanzen ger­ade nicht viel hergeben, ist doch diese VG-Wort-Sache so gut: Das Geld ist sowieso schon da, weil es ja aus der Kopier­ab­gabe für Daten­träger, Kopier­er, Scan­ner etc. stammt. Du musst gar nichts extra zahlen, son­dern ein­fach nur durch das Laden eines Pix­els der VG Wort sagen, dass du den Text angeguckt hast.

        Eines mein­er Pro­jek­te bekommt schon so zwanzig Euro pro Monat an Spenden zusam­men. Insofern würde ich nicht sagen, dass Spenden nicht funk­tion­ieren.

        Aber 20 Euro sind ver­glichen mit der Arbeit, die du reingesteckt hast, auch eher wenig, ne? ;) Ich hab kür­zlich über­raschend auch eine Pay­pal-Spende über 50 Euro bekom­men, das war schon fan­tastisch. Aber es passiert eben ziem­lich sel­ten. Bei Flat­tr hat sich her­aus­gestellt, dass dort Pod­casts recht gut laufen, alle anderen sind ziem­lich am Boden. Aber regelmäßig spenden tut halt so gut wie nie­mand von selb­st; hat ja seinen Grund, dass Hil­f­sor­gan­i­sa­tio­nen nicht mehr mit der Spenden­büchse herumge­hen, son­dern eine Einzugser­mäch­ti­gung fürs Kon­to haben wollen. XD

        Deine Ziel­gruppe ist über­wiegend (fast) min­der­jährig, wenn ich deine Kom­mentare so angucke. Die haben ja nix.

        Stimmt so jet­zt auch nicht, die sind ja dur­chaus mit­geal­tert und zum großen Teil jet­zt Stu­den­ten oder Beruf­san­fänger. (Gut, sie haben nicht unbe­d­ingt was, aber sie sind auch größ­ten­teils nicht mehr min­der­jährig.)

        Wer Inhalte kosten­frei ins Netz stellt, ist grund­sät­zlich selb­st ver­ant­wortlich für diese Entschei­dung. Ich hab’ hier ja auch keine Wer­be­ban­ner (nur ‘n paar Textlinks rechts) drin, obwohl die Zugriff­szahlen das the­o­retisch attrak­tiv machen wür­den, schon, weil ich weiß, dass Wer­be­un­ternehmen mit Meth­o­d­en arbeit­en, die ich nicht zu schätzen weiß.

        Natür­lich ist es meine Entschei­dung, aber ich finde es eben­so natür­lich, dass jemand, der mit seinen kosten­losen Inhal­ten viele Leute unter­hält, auch ver­di­ent hat, damit Geld einzunehmen. Ich krieg dauernd Ange­bote von irgendwelchen Mar­ket­ing­fir­men, dass ich in Blo­gein­trä­gen doch Wer­be­links unter­brin­gen soll. Will ich nicht, ist mir zuwider. Ich schmeiß damit Geld zum Fen­ster raus, aber ich hoffe ein­fach, dass das durch andere Dinge aus­geglichen wird. Und wenn man mir die auch noch nehmen will, werde ich natür­lich ein wenig sauer.

        Jed­er Bürg­er zahlt einen noch festzule­gen­den Pauschal­beitrag und dafür bekommt er einen eMule- und kinox.to-Freibrief – soll heißen: die Abmah­n­fir­men stellen ihre Arbeit in D kom­plett ein. Hätte auch noch andere Vorzüge.

        Irgend­wie illus­tri­erst du genau das, was ich sagen will: Du konzen­tri­erst dich nur auf die Ein­nah­men­seite. Aber wie das Geld, was durch diesen Pauschal­beitrag ein­genom­men wird, gerecht auf die Urhe­ber verteilt wer­den soll, darüber schweigst du dich aus. Und weil es dafür offen­bar keine Antwort gibt, ist das ganze Mod­ell hin­fäl­lig. Eine Oper­a­tion ist schließlich auch nut­z­los, wenn der näch­ste Schritt nach “Wir schnei­den den Patien­ten auf” fehlt.

      • Oh, da kam noch was dazu im Kom­men­tar:

        Die Verteilung an die „Urhe­ber”? Tja, das ist ein großes Prob­lem. Wenn du da eine her­aus­ra­gende Idee hast, trage sie doch bei.

        Ich hab keine. Deswe­gen finde ich den Plan nicht umset­zbar, erst recht nicht mit dem Daten­schutzbedürf­nis.

        Die „Fla­trate” ist im Prinzip genau so unfair wie die GEMA- und GEZ-Gebühren, weil nicht pro­tokol­liert wer­den kann, welch­er Urhe­ber wie viel …

        Eine mögliche Idee, die mir ger­ade kommt: Prozen­tuale Abrech­nung anhand der Menge der beiges­teuerten Werke.

        Finde ich wiederum nicht gerecht, weil ich denke, dass diejeni­gen mehr ver­di­ent haben, die auch mehr Leute mit ihren Werken unter­hal­ten haben. PSY hat für ein­mal Gang­nam Style mein­er Mei­n­ung nach mehr Anspruch auf Geld als ein 18-Jähriger, der nahezu unbeachtet von der Außen­welt einen Gangs­ta-Rap nach dem anderen auskotzt.

        • Ich finde, Psy sollte mir für jedes Mal, den ich diesen bescheuerten Gang­nam-Style hören muss, Schmerzens­geld zahlen. Warum sollte jemand für einen ein­ma­li­gen Glück­str­e­f­fer mehr Geld bekom­men als für rei­hen­weise kreative Aus­güsse (Qual­ität ist ja sub­jek­tiv)? (Und warum beschw­erst du dich dann nicht erst mal bei der GEMA, die seit vie­len Jahren nach genau dem gle­ichen Prinzip, eben nach “Beliebtheit” und nicht nach Pro­duk­tiv­ität, abrech­net?)

          Aber wäre das nicht ein vertret­bar­er Nachteil?

          The­o­retisch schon, unsere­ins wirft die Zählpix­el ja eh’ unge­se­hen raus. :D Aber das Prinzip muss laut­en: Oma Lieschen darf nicht unin­formiert überwacht wer­den. Die aktuell meistver­bre­it­ete Lösung für Blogs bietet sich da an: Ein­fach unten auf der Seite einen Ban­ner “diese Seite ver­wen­det Zählpixel/Cookies/usw., wollen Sie…” ein­blenden, “OK” spe­ichert ein Cook­ie, Prob­lem gelöst. Das wäre dann wahlweise Opt-In oder Opt-Out, je nach­dem, wie du es umset­zst.

          Sollte die VG Wort ihrer juris­tis­chen Pflicht nachkom­men, wirst du das früher oder später übri­gens sowieso machen müssen.

          Aber 20 Euro sind ver­glichen mit der Arbeit, die du reingesteckt hast, auch eher wenig, ne?

          Na ja, immer mehr Spenden für immer weniger (Wartungs-)Aufwand — irgend­wann ist Soft­ware ja auch mal aus­gereift — lassen mich da mit schlechtem Gewis­sen zurück. ;)

          hat ja seinen Grund, dass Hil­f­sor­gan­i­sa­tio­nen nicht mehr mit der Spenden­büchse herumge­hen, son­dern eine Einzugser­mäch­ti­gung fürs Kon­to haben wollen. XD

          Hm, ich hätte da eine Idee für Klopfers Web … :D

          dass jemand, der mit seinen kosten­losen Inhal­ten viele Leute unter­hält, auch ver­di­ent hat, damit Geld einzunehmen

          Dieses Recht möchte ich dir keines­falls absprechen. Das wäre ja ein Eigen­tor von mir. Aber es gibt nun mal auch — außer “Bezahlschranken” — keine Möglichkeit, auf mehr als nur die Großzügigkeit dein­er Besuch­er zu hof­fen, die zuver­läs­sig funk­tion­ieren würde.

          • (Und warum beschw­erst du dich dann nicht erst mal bei der GEMA, die seit vie­len Jahren nach genau dem gle­ichen Prinzip, eben nach „Beliebtheit” und nicht nach Pro­duk­tiv­ität, abrech­net?)

            Warum sollte ich mich beschw­eren, wenn ich es für eine blöde Idee halte, nach Pro­duk­tiv­ität abzurech­nen? (Die Prob­leme mit der GEMA liegen mein­er Mei­n­ung nach woan­ders.)
            Es gibt einen völ­lig falschen Anreiz, wenn man nur nach der Pro­duk­tiv­ität geht. Man arbeit­et dann nicht mehr fürs Pub­likum, man arbeit­et für die Ver­w­er­tungs­ge­sellschaft. Es ist ja dann scheiße­gal, ob der Text oder das Lied gut ist, was du abliefert, Haupt­sache, es erfüllt die for­malen Kri­te­rien (Länge). Du bevorzugst dann Leute wie Simone Kaplan, die alle 14 Tage ein neues E‑Book raus­brin­gen, was absolute Grütze ist, nicht diejeni­gen, die sich tat­säch­lich viel Mühe geben und die Zeit nehmen, weil sie ihren Lesern tat­säch­lich etwas bieten wollen. Auch wenn dir “Gang­nam Style” sub­jek­tiv nicht gefällt, objek­tiv muss man sagen: Es hat sehr vie­len Leuten gefall­en. Mir gefällt ja Twi­light auch nicht, aber ich kann jet­zt auch nicht behaupten, dass Stephe­nie Mey­er ihr Geld nicht ver­di­ent hätte.

            Aber das Prinzip muss laut­en: Oma Lieschen darf nicht unin­formiert überwacht wer­den. Die aktuell meistver­bre­it­ete Lösung für Blogs bietet sich da an: Ein­fach unten auf der Seite einen Ban­ner „diese Seite ver­wen­det Zählpixel/Cookies/usw., wollen Sie…” ein­blenden, „OK” spe­ichert ein Cook­ie, Prob­lem gelöst. Das wäre dann wahlweise Opt-In oder Opt-Out, je nach­dem, wie du es umset­zst.

            Sollte die VG Wort ihrer juris­tis­chen Pflicht nachkom­men, wirst du das früher oder später übri­gens sowieso machen müssen.

            Das ist für mich aber wieder so eine vol­lkom­men bescheuerte, welt­fremde Bürokraten­lö­sung. Dass man generell eine Cook­iewar­nung ein­blenden soll, finde ich schon arg behäm­mert. Das bildet den durch­schnit­tlichen Inter­net­surfer doch nicht, es macht ihn para­noid. “Wah, Cook­ies sind offen­bar irgend­wie gefährlich, son­st würde man mich nicht davor war­nen!” Deutsche sind da eh beson­ders anfäl­lig, was grund­lose Panik ange­ht.
            Bei der Ein­bindung von frem­den Grafiken wird es noch bek­loppter. Wenn man das weit­er denkt, müsste man auf sämtlichen Web­siten vorher nach­fra­gen, ob man von anderen Seit­en etwas ein­binden darf, seien es Bilder, Videos, Schrif­tarten oder Skripte (wie z.B. JQuery), weil die ja the­o­retisch track­en kön­nten, wer was auf­grund welch­er Seit­en von ihren Servern geladen hat. Und das alles, weil Oma Lieschen und andere sich von Zählpix­eln überwacht fühlen, obwohl im Fall der VG Wort der ganze Kram sowieso anonymisiert wird und dann nicht mal die IP-Adresse gespe­ichert wird. Wer im Inter­net unter­wegs ist, hin­ter­lässt automa­tisch Dat­en. So funk­tion­iert der ganze Kram nun mal. Sollte doch eher darauf ankom­men, wie die Dat­en ver­wen­det wer­den. Und ger­ade im Falle von Ver­w­er­tungs­ge­sellschaften: Die haben eine geset­zlich fest­gelegte Auf­gabe. Die GEZ kriegt automa­tisch von den Ein­wohn­er­meldeämtern Adress­dat­en, aber da trauen sich die Daten­schutzhei­nis nicht ran. Die VG Wort spe­ichert einen Hash­w­ert, und es gibt Ter­ror. Find ich behäm­mert.
            Ich denke da auch immer wieder an Ste­fan Nigge­meier. Ein Daten­schutzbeauf­tragter ver­bot ihm, in seinem Blog die IP-Adressen der Kom­men­ta­toren zu schreiben, gerichtlich wurde er aber dazu verpflichtet, sie zu spe­ich­ern, damit die Urhe­ber von rechtsver­let­zen­den Kom­mentaren ermit­telt wer­den kön­nen.

            Aber es gibt nun mal auch – außer „Bezahlschranken” – keine Möglichkeit, auf mehr als nur die Großzügigkeit dein­er Besuch­er zu hof­fen, die zuver­läs­sig funk­tion­ieren würde.

            Und deswe­gen muss man darauf hinar­beit­en, aus immer­hin rel­a­tiv zuver­läs­si­gen Möglichkeit­en höchst unzu­ver­läs­sige zu machen? Finde ich blöd.

          • Klopfer: Warum sollte ich mich beschw­eren, wenn ich es für eine blöde Idee halte, nach Pro­duk­tiv­ität abzurech­nen? (Die Prob­leme mit der GEMA liegen mein­er Mei­n­ung nach woan­ders.)

            Ja, mir sind auch mehr Prob­leme dies­bezüglich bekan­nt. Aber die GEMA ist doch die Vorzeige­in­sti­tu­tion zum The­ma “Abrech­nung nach Beliebtheit” — im Wesentlichen das, was du mit dein­er Psy-Analo­gie sagen woll­test, richtig?

            Es ist ja dann scheiße­gal, ob der Text oder das Lied gut ist, was du abliefert, Haupt­sache, es erfüllt die for­malen Kri­te­rien (Länge).

            Guck’ mal in die Hit­pa­rade. Genau so funk­tion­iert “Musik” heutzu­tage — mit dem logis­chen Schluss übri­gens, dass das schrot­tige Zeug in den “Charts” auch das sein wird, was per Kul­tur­fla­trate am meis­ten “gesaugt” wer­den wird, und sei’s nur “aus Prinzip”. Damit wären die Kün­stler mit Anspruch auch weit­er­hin die Ver­lier­er.

            Auch wenn dir „Gang­nam Style” sub­jek­tiv nicht gefällt, objek­tiv muss man sagen: Es hat sehr vie­len Leuten gefall­en. Mir gefällt ja Twi­light auch nicht, aber ich kann jet­zt auch nicht behaupten, dass Stephe­nie Mey­er ihr Geld nicht ver­di­ent hätte.

            Ich behaupte, sie hat weit mehr bekom­men als ver­di­ent. Aber das sind nun Erb­sen, die zu zählen weit am The­ma vor­beiführt. Also: Beliebtheit sollte für die Kul­tur­fla­trate das entschei­dende Kri­teri­um sein, mit dem Ergeb­nis, dass “unbekan­nte” Kün­stler auch weit­er­hin so gut wie nichts davon haben. “Ille­gale Down­loads” kannst du ja schlecht messen — da bleibt als Kri­teri­um also nur die öffentliche Zahl. Oder wie jet­zt?

            Die einzig faire Ent­loh­nung wäre fol­glich: Jed­er bekommt das gle­iche. Da wer­den sich Simone Kaplan und Stephe­nie Mey­er aber schön beharken. ;)

            Wir fol­gern: Es muss nicht nur eine Kul­tur­fla­trate her, son­dern auch eine ein­heitliche (tech­nis­che) Abrech­nungsin­fra­struk­tur, die dann natür­lich auch finan­zamt­skom­pat­i­bel sein muss. Ohweia. (Egal, wie sehr ich Pirat bin: Ich habe nicht auf alles die ulti­ma­tive Antwort. Beruhi­gend, nicht?)

            Dass man generell eine Cook­iewar­nung ein­blenden soll, finde ich schon arg behäm­mert. Das bildet den durch­schnit­tlichen Inter­net­surfer doch nicht, es macht ihn para­noid.

            Der Spruch ist vielle­icht platt, aber: 2011 haben sie uns alle noch para­noid genan­nt, heute sind sie sauer, weil wir Recht hat­ten.

            Bei der Ein­bindung von frem­den Grafiken wird es noch bek­loppter. Wenn man das weit­er denkt, müsste man auf sämtlichen Web­siten vorher nach­fra­gen, ob man von anderen Seit­en etwas ein­binden darf, seien es Bilder, Videos, Schrif­tarten oder Skripte (wie z.B. JQuery), weil die ja the­o­retisch track­en kön­nten, wer was auf­grund welch­er Seit­en von ihren Servern geladen hat.

            Das ist richtig, und deswe­gen sollte man externe Sachen sowieso lokal spiegeln. (Weit­er­er nicht para­noi­der Vorteil: Du kannst davon aus­ge­hen, dass auch in zehn Jahren kein “Bild nicht gefun­den” irgend­wo auf dein­er Seite auf­taucht.) Das Wir-spe­ich­ern-nicht-Siegel musste ich mir auch hart erar­beit­en.

            Es ist schon vorgekom­men, dass Krim­inelle Domains über­nom­men und dann Schad­code in die Javascripts einge­baut haben. Das ist heutzu­tage ja so eine Art Freizeit­sport für manche Kinder. Wenn ich die Wahl habe, meine Leser einem solchen Risiko auszuset­zen oder “para­noid” zu sein, wäh­le ich die “Para­noia”. Aber hey — ich maße mir nicht an, für alle zu sprechen. Ich ver­suche nur meine Erken­nt­nisse zu teilen. Sie müssen nicht stim­men.

            Und das alles, weil Oma Lieschen und andere sich von Zählpix­eln überwacht fühlen

            Nein, eben nicht. Deswe­gen muss das ja der Daten­schützer machen.

            obwohl im Fall der VG Wort der ganze Kram sowieso anonymisiert wird und dann nicht mal die IP-Adresse gespe­ichert wird.

            Nein, eben nicht. Der ganze Kram wird erst anonymisiert, wenn er schon durch die Gegend gesendet wurde. Und auch das nur ange­blich. Und das ist das Kern­prob­lem.

            Wer im Inter­net unter­wegs ist, hin­ter­lässt automa­tisch Dat­en.

            Wenn ich auf eine Web­site gehe, hin­ter­lasse ich dort Dat­en. So weit kann ich dir fol­gen. Wo ich aber wider­spreche, ist: Wenn ich auf eine Web­site gehe, hin­ter­lasse ich auf unzäh­li­gen Seit­en gle­ichzeit­ig Dat­en, die Krim­inellen (Face­book, Wer­bein­dus­trie) oder all­ge­mein Daten­samm­lern gehören kön­nen. So funk­tion­iert der ganze Kram eben nicht zwangsweise. “Big Data” heißt, du gehst im Rauschen unter? “Big Data” hat “Big Fil­ters”. Ich möchte nicht, dass Google weiß, wie viel Geld ich besitze, sozusagen. (Hier habe ich den Gedanken­gang mal erk­lärt.)

            Sollte doch eher darauf ankom­men, wie die Dat­en ver­wen­det wer­den. Und ger­ade im Falle von Ver­w­er­tungs­ge­sellschaften: Die haben eine geset­zlich fest­gelegte Auf­gabe.

            Ja, aber es geht die Ver­w­er­tungs­ge­sellschaft nichts an, was ich gern lese.

            Die GEZ kriegt automa­tisch von den Ein­wohn­er­meldeämtern Adress­dat­en, aber da trauen sich die Daten­schutzhei­nis nicht ran. Die VG Wort spe­ichert einen Hash­w­ert, und es gibt Ter­ror. Find ich behäm­mert.

            Find­est du den Daten­han­del mit der GEZ denn in Ord­nung? Immer­hin find­est du es para­noid, wenn man ein Prob­lem damit hat, wenn per­sön­liche Dat­en über die eigene Per­son quer durch’s Netz geschickt wer­den. (Ja, meine Lesevor­lieben sind in meinen Augen eben­so per­sön­liche Dat­en wie meine Ama­zoneinkäufe, meine Suchan­fra­gen und meine E‑Mails.) Ich halte die GEZ für einen Ver­brechervere­in, sehe aber nicht ein, wieso ich andere, gle­ich­w­er­tige Unternehmen deswe­gen nicht schlimm find­en darf, wenn sie das gle­iche Geschäftsmod­ell ausüben. Aber wir schweifen ein biss­chen ab. Nicht schlimm, ich mag so was.

            Und deswe­gen muss man darauf hinar­beit­en, aus immer­hin rel­a­tiv zuver­läs­si­gen Möglichkeit­en höchst unzu­ver­läs­sige zu machen? Finde ich blöd.

            Die VG-Wort-Zählpix­el sind doch jet­zt — dank Dum­my­fil­tern in Wer­be­block­ern — schon alles andere als “rel­a­tiv zuver­läs­sig”. Ob die Leute nun einen Knopf für “nee, will ich nicht” oder eine Fire­fox­er­weiterung für den gle­ichen Zweck nutzen — kommt das nicht auf’s Gle­iche ‘raus?

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