Für die Jahresliste 2012 leider etwas zu spät erreichte mich das Album “A Fair Dream Gone Mad” des kalifornischen Quartetts In the Silence.
Silent, also still, sind sie jedoch nicht. Als tags haben sich In The Silence die Genres Hard Rock, Metal, Prog, Progressive Rock, Rock, Gothic Metal, Metal, Post-Metal und Progressive Metal angeheftet. Genres sind was für alte Leute und Musikjournalisten. (Na gut, “Postrock” lasse ich gelten.) Gothic und Prog(-ressive Rock) erkenne ich als Hörer hier aber auch nicht, trotzdem weiß ich wohl zu schätzen, was ich höre. In the Silence — wenn’s denn unbedingt einer dieser klischeehaften Vergleiche sein muss, klingt wie Toc.Sin ohne Layn und mit noch mehr Eiern. Von Anfang an dominiert eine treibende Rhythmusabteilung, die sich über weite Teile des Albums mit schneidenden Gitarren vermengt.
Zu viel Text? Nun, das vorletzte Stück “All the Pieces” fasst all die Stücke auf “A Fair Dream Gone Mad” gut zusammen:
Auf Bandcamp sind zumindest vier der acht Stücke frei hörbar, mittlerweile haben In the Silence jedoch die Plattenfirma gewechselt und stehen nun bei Sensory Records unter Vertrag, die immerhin auch per Amazon.de vertreiben — Hörproben für die vier anderen Stücke sind also auch im Internet zu finden.
“A Fair Dream Gone Mad” ist für diejenigen, die für Gitarrenmusik mit angenehm unauffälligem Gesang empfänglich sind, höchst empfehlenswert. Folgt dieser Empfehlung zahlreich!

