PersönlichesMusik
Betteln und gebettelt werden

[1] “Tokio Hotel oder Killer­pilze?”
[2] In eigen­er Sache (I)
[3] Welt-AIDS-Tag
[4] In eigen­er Sache (II)


[1] “Tokio Hotel oder Killer­pilze?”
Kür­zlich im Bus: Diskus­sion zum oben genan­nten The­ma. Von hin­ten eine männliche (!) Stimme “also Killer­pilze sind scheiße”, darauf viel­stim­miges weib­lich­es Gekich­er und die Bemerkung “haha du stehst auf Tokio Hotel”; und da möchte ich mal sein­feldesk ein­hak­en: ich meine, was ist denn das für eine Frage? Zwei Haufen unmusikalis­ch­er Knirpse, kaum Haare am Sack und schon einen auf dicke Rock­starhose machen, “ja nee, is klar” (A. Schröder); und dann noch mit “Sängern”, die im Sprach­heilzen­trum besten­falls den Boden wis­chen dürften, und Tex­ten, die selb­st den Back­street Boys pein­lich sein müssten, na dankeschön. Fast wün­sche ich mir die gute alte Blüm­chen-Zeit zurück — und das will was heißen.
“Ich frag mich, was mach ich eigentlich hier?” (Killer­pilze) — ich mich auch.


[2] In eigen­er Sache (I)
An dieser Stelle, kurz dazwis­chen sozusagen, möchte ich mich nach einge­hen­der Abwä­gung der Kon­se­quen­zen bei allen entschuldigen, die sich über meine Meer­schwein­rezepte echauffieren. Tut mir echt Leid. Ich bitte allerd­ings darum, nicht mit Pin­guin­rezepten zu kon­tern; ich habe mal gele­sen, die schmeck­en dann doch eher tranig.
Habe die Ehre, Frau Gen­er­alfeld­marschall! *verneig*


[3] Welt-AIDS-Tag
Näch­stes The­ma:
Neulich war ja wieder der Welt-AIDS-Tag ange­sagt, wo es lustige rote Schleifen für ein kleines Ent­gelt gab. Ich hab dazu nur zwei Senfe abzu­lassen:

  1. Bet­teln ist Bet­teln. Wenn ein­er vor mir ste­ht und mit ein­er hal­b­vollen Blech­büchse rumk­lap­pert, bekommt er von mir höch­stens eine Anzeige wegen Beläs­ti­gung, aber mit Sicher­heit kein Geld; da ist’s mir auch schnurz, ob er für sich (vgl. “Hal­loween”), für hungernde Kinder in Berlin-Kreuzberg oder für den Welt­frieden sam­melt. Ver­ste­ht mich nicht falsch: frei­willige Spenden sind eine Sache, die ich dur­chaus moralisch vertreten kann; aber Pen­e­tranz lehne ich ab.
  2. An alle Schulkinder, die von ihren Schu­lau­toritäten mit Sicher­heit — wie jedes Jahr — von irgendwelchen Panik machen­den Film­chen beschallt wur­den und deswe­gen bis ins hohe Alter Angst vor Sex haben wer­den: AIDS ist nicht HIV, auch wenn das so schön ein­fach zu ver­ste­hen wäre. Ein HIV-Infiziert­er kann 120 Jahre alt wer­den und sich immer noch bester Gesund­heit erfreuen; erst wenn das HIV-Virus AIDS her­vor­ruft, wird’s in der Regel teuer. Freut mich, wenn ich euch was beib­rin­gen kon­nte. :-)

[4] In eigen­er Sache (II)
Hat jemand von euch, werte Leser, einen ban­ner- und kosten­freien Hoster für das TuxBlog im Ange­bot? Früher gab es da mal so was wie Fun­Pic, aber ich bin da ger­ade nicht sich­er, wie es mit der Wer­be­frei­heit in Verbindung mit MySQL aussieht. Not­falls muss ich eben doch bei 1&1 unter Ver­trag; mache ich nur für ein Weblog aber sehr ungern.
Ich bin jeden­falls derzeit auf der Suche, bis spätestens Novem­ber 2007 muss ich “weg” sein, dann macht der jet­zige Hoster dicht… danke im Voraus!


Übri­gens, schönes Spiel für zwis­chen­durch: “N” (heißt echt so)
— le Tüx