Am 23. und 24. April 2013 wird in Berlin wieder einmal die “NEXT” stattfinden, eine Konferenz unter dem Motto “Leading. European. Digital.”, also “führend, europäisch, digital”. Hat wohl irgendwas mit Netzpolitik zu tun und mit t3n, Wired, der Telekom und ähnlichen Unternehmen einige namhafte Partner aus dieser Branche. (Eine Liste gibt es unten auf der furchtbar unübersichtlichen NEXT-Website.)
Zu den diesjährigen Rednern zählen Neelie Kroes, EU-Kommissarin für Digitale Agenda, deren Berater hierzulande noch bekannter sein dürfte, ein Wikipedia- und ein Googlemitarbeiter sowie viele weitere Personen.
Ein kurzer Gedankensprung: Zur anstehenden Bundestagswahl 2013 wird auch Herr Steinbrück von der SPD gewählt zu werden versuchen. Das war nicht nur der hier, sondern auch der hier:
Im Netz findet [Steinbrück] als Politiker kaum, als Privatperson gar nicht statt. Auf die Frage, wie er denn seine eigene Kommunikation im Internet beschreiben würde, antwortete er kürzlich auf einer Podiumsdiskussion: “Mir wird von meinen Mitarbeitern geschildert, was dort passiert.” (…) Der SPD-Spitzenpolitiker schwärmte öffentlich nur halb scherzhaft von der “guten alten Zeit des Postbriefs” und schob trotzig hinterher: “Ich habe nicht das Gefühl, dass ich unter einer Käseglocke sitze.”
Und jetzt ratet mal, wer auf der diesjährigen NEXT ebenfalls was sagen darf. Kommt ihr nie drauf!
Das kann ja nur ein riesiger Erfolg werden.


nun, er bekommt sicher auch sein primäres Gehalt als Redner bei einer solchen Veranstaltung. Da spielt es ja auch keine Rolle ob der da Ahnung/Interesse hat oder nicht. Der würde sogar auf der Geburtstagsparty von Tante Gabi-Marianne schwallen wenns dafür genug Scheine gäbe.
Warum sollte man ihn zu derlei einladen?