Anlässlich des 100. Geburtstages des Verlagsgründers vergab die Jury des Axel-Springer-Preises für junge Journalisten einen Ehrenpreis an die aus Somalia stammende islamkritische Publizistin und Politikerin Ayaan Hirsi Ali. Friede Springer, die Witwe Axel Springers, spendierte der Geehrten ein Preisgeld von 25.000 Euro. (…) Die Ehrenpreisträgerin beruft sich direkt auf Breiviks politisches Manifest. Darin schreibe er, dass die Anwälte des Schweigens ihn zum Morden inspiriert haben. „Er (…) sagt, weil alle Möglichkeiten, seine Ansichten öffentlich kundzutun, zensiert worden seien, habe er keine andere Wahl gehabt als zur Gewalt zu greifen,“ trägt Hirsi Ali vor. (…) Das Publikum, darunter notorische Warner vor der islamischen Gefahr wie Henryk M. Broder, erhebt sich und klatscht der Preisträgerin anhaltend Beifall.
Das haben wir jetzt von der Frauenquote: Gemeinhin als geisteskrank geltende Massenmörder werden als Opfer der Gesellschaft plötzlich zum leuchtenden Vorbild, ihre Epigonen werden bejubelt, beklatscht und bepreist; natürlich von’en Springern, die es mit Populismus ja durchaus zu was gebracht haben.
Und dazu ein wenig Musik.
When you cut that dude with just a little mania,
you did it so, … ah!
When the blood comma’ down his neck -
don’t you know it was better than sex, now, now, now? …
Ich könnte 25.000 Euro übrigens auch gerade gebrauchen.
Guten Morgen.


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