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Lie­gen­ge­blie­be­nes vom 17. Sep­tem­ber 2024

Lan­ge nichts mehr … na, ihr wisst schon. 2024 hat die mir bis dato unbe­kann­te kali­for­ni­sche Musik­grup­pe Cime, was eine Abkür­zung für „Cime Inter­di­sci­pli­na­ry Music Ensem­ble“ ist, was ich komisch fin­de, ein Album vol­ler „Freak Folk“ raus­ge­bracht. Was ich davon hal­ten soll, weiß ich nicht, weil es tat­säch­lich sogar mich über­for­dert. Des­we­gen schrei­be ich es hier rein. Momen­tan ten­die­re ich dazu, es für inter­es­sant zu hal­ten. (Und damit der übli­che Vor­wurf der Kom­mer­zia­li­sie­rung nicht wie­der in den Kom­men­ta­ren erscheint, gibt’s kei­nen Ama­zon­link dazu. Ätschi­bätsch.)


Zwei­fel­los groß­ar­ti­ges Jazz(?)album hin­ge­gen, jedoch bereits 2023 erschie­nen: „Zwierza­kom“ von Ciś­ni­e­nie. Ich gehe davon aus, ich wür­de mir irgend­et­was bre­chen, wür­de ich ver­su­chen, das aus­zu­spre­chen. Dar­um ver­su­che ich es gar nicht erst.


Fried­rich Merz sei zu links­ra­di­kal (Archiv­ver­si­on), um CDU-Kanz­ler zu wer­den, lässt ein hier nur zu Anschau­ungs­zwecken ver­link­ter Depp auf Twit­ter wis­sen. Ich las schon weni­ger Obsku­res.


Apro­pos. Ich möch­te ja kei­ne Vor­ur­tei­le schü­ren und hal­te auch nur wenig von dem alber­nen Gewe­se um Klei­dung, Tanz­ver­hal­ten und son­sti­ge Nicht­ei­gen­schaf­ten von Poli­ti­kern, aber die auf kei­nen Fall am wenig­sten komi­sche Bege­ben­heit in dem­je­ni­gen Kom­mu­nal­par­la­ment, in dem eure Steu­ern zu ver­sau­fen sinn­voll ein­zu­set­zen ich das Ver­gnü­gen habe, ist, dass es sich meh­re­re dort Sit­zen­de offen­sicht­lich zur Auf­ga­be gemacht haben, bei jedem Rede­bei­trag ein­zel­ner Ver­tre­te­rin­nen der eige­nen Rei­hen, wohl zwecks Ver­öf­fent­li­chung, rei­hen­wei­se Fotos von sel­bi­gen zu schie­ßen, als wäre es kei­ne poli­ti­sche Ver­an­stal­tung, son­dern ein Kon­zert gewe­sen und nicht um den Inhalt, son­dern dar­um gegan­gen, dass man beweist, dass man auch da war. Die Par­tei­en bit­te ich den geneig­ten Leser selbst sich aus­zu­den­ken. Ich bin ja kein pein­li­cher Knall­kopf, der dau­ernd nach­tre­ten muss.

(Man frag­te mich heu­te eben­dort, ob mein Blog noch exi­stie­re, in dem ich immer so über eine bestimm­te Par­tei her­zie­he, und mein­te damit die­ses hier. Ja, sag­te ich, auch weil die Debat­te dar­über, was ein Blog ist und was nicht, mir nicht gele­gen kam. Als im Poli­tik­be­trieb Täti­ger könn­te es einer mir frem­den Tak­tik zugu­te kom­men, Din­ge, die das eige­ne Team tut, auto­ma­tisch für supi­du­pi zu hal­ten, aber Rück­grat, vul­go „Hal­tung“, hat man im Best­fall ja auch nach einer Wahl. Ken­nen vie­le ja gar nicht mehr.)


Ich stel­le mir übri­gens gera­de – mit guter Musik auf den Ohren – eine Welt ohne Eli­sa von Hof vor. Wer noch?