Lange nichts mehr … na, ihr wisst schon. 2024 hat die mir bis dato unbekannte kalifornische Musikgruppe Cime, was eine Abkürzung für „Cime Interdisciplinary Music Ensemble“ ist, was ich komisch finde, ein Album voller „Freak Folk“ rausgebracht. Was ich davon halten soll, weiß ich nicht, weil es tatsächlich sogar mich überfordert. Deswegen schreibe ich es hier rein. Momentan tendiere ich dazu, es für interessant zu halten. (Und damit der übliche Vorwurf der Kommerzialisierung nicht wieder in den Kommentaren erscheint, gibt’s keinen Amazonlink dazu. Ätschibätsch.)
Zweifellos großartiges Jazz(?)album hingegen, jedoch bereits 2023 erschienen: „Zwierzakom“ von Ciśnienie. Ich gehe davon aus, ich würde mir irgendetwas brechen, würde ich versuchen, das auszusprechen. Darum versuche ich es gar nicht erst.
Friedrich Merz sei zu linksradikal (Archivversion), um CDU-Kanzler zu werden, lässt ein hier nur zu Anschauungszwecken verlinkter Depp auf Twitter wissen. Ich las schon weniger Obskures.
Apropos. Ich möchte ja keine Vorurteile schüren und halte auch nur wenig von dem albernen Gewese um Kleidung, Tanzverhalten und sonstige Nichteigenschaften von Politikern, aber die auf keinen Fall am wenigsten komische Begebenheit in demjenigen Kommunalparlament, in dem eure Steuern zu versaufen sinnvoll einzusetzen ich das Vergnügen habe, ist, dass es sich mehrere dort Sitzende offensichtlich zur Aufgabe gemacht haben, bei jedem Redebeitrag einzelner Vertreterinnen der eigenen Reihen, wohl zwecks Veröffentlichung, reihenweise Fotos von selbigen zu schießen, als wäre es keine politische Veranstaltung, sondern ein Konzert gewesen und nicht um den Inhalt, sondern darum gegangen, dass man beweist, dass man auch da war. Die Parteien bitte ich den geneigten Leser selbst sich auszudenken. Ich bin ja kein peinlicher Knallkopf, der dauernd nachtreten muss.
(Man fragte mich heute ebendort, ob mein Blog noch existiere, in dem ich immer so über eine bestimmte Partei herziehe, und meinte damit dieses hier. Ja, sagte ich, auch weil die Debatte darüber, was ein Blog ist und was nicht, mir nicht gelegen kam. Als im Politikbetrieb Tätiger könnte es einer mir fremden Taktik zugute kommen, Dinge, die das eigene Team tut, automatisch für supidupi zu halten, aber Rückgrat, vulgo „Haltung“, hat man im Bestfall ja auch nach einer Wahl. Kennen viele ja gar nicht mehr.)
Ich stelle mir übrigens gerade – mit guter Musik auf den Ohren – eine Welt ohne Elisa von Hof vor. Wer noch?



