Sonstiges
Medi­en­kri­tik in Kür­ze: Rein­hard Mül­lers Zukunfts­gott

Jurist und Redak­teur Rein­hard Mül­ler ließ in der „Frank­fur­ter All­ge­mei­nen Zei­tung“ (will nicht ver­linkt wer­den, LSR) sich bezüg­lich der neu­er­dings doch über­mä­ßig oft statt­fin­den­den Gewalt an Poli­ti­kern zu der put­zig-nai­ven Bemer­kung hin­rei­ßen, durch die Erwäh­nung Got­tes im Grund­ge­setz wer­de „klar, dass die frei­heit­li­che Ord­nung in die Zukunft blickt“.

Als Anhän­ger einer doch recht ande­ren Welt­an­sicht als der all­zu jen­seits­be­zo­ge­nen des Chri­sten­tums woll­te ich an die­ser Stel­le erst fra­gen, auf wel­ches Jahr­tau­send der Begriff der „Zukunft“ hier Bezug neh­men soll, aber da ich das neue CDU-Grund­satz­pro­gramm gele­sen habe, revi­die­re ich mei­nen Ein­wand und schrei­be statt­des­sen: Ja, das fürch­te ich auch.