Weil allerlei Verbände, neulich zum Beispiel die Seebrücke Dresden, alle Naslang einen „Spendenlauf“ für eine tatsächlich oder vermeintlich „gute Sache“ ausrufen, drängt sich mir schon wieder die alte Frage auf: Ist es eigentlich inzwischen illegal, einfach mal was zu spenden, ohne dass dafür ein Unschuldiger sinnloserweise im Kreis rennen muss?
Hotellings Gesetz am praktischen Beispiel erklärt: Auf YouTube stellt Marvin Neumann in gebotener Kürze die Programme der in Bayern und Hessen zur Landtagswahl antretenden Parteien vor. Zwar wüsste ich, welche Partei ich da ohne nennenswerte Bauchschmerzen jeweils wählen würde, doch frage ich mich, ob es bei manchen der vorgestellten Parteien nicht sinnvoller wäre, sie vereinigten sich zu einer einzigen großen Kleinpartei, statt sich wegen irgendwelcher Nebensätze unversöhnlich (weil konkurrierend) gegenüberzustehen.
Hihihi: „Be kind, don’t rewind time“. (via jwz)
Wenn ich das richtig verstehe, hat die FDP zumindest vorübergehend verhindert, dass die SPD auf EU-Ebene ein Gesetz einführt, das funktionierende Chatverschlüsselung verbieten würde. Ich begrüße diese Entwicklung. Hallo, liebe Entwicklung!
Apropos Hihihi: Man kann der „Letzten Generation“ vermutlich manches begründet zum Vorwurf machen. Dass es sich um Linksradikale handle, gehört jedoch nicht dazu: Linksradikale distanzieren sich von den „autoritären und populistischen“ Aktivisten. Eigentlich muss man da ja jetzt nur abwarten.
Neue Musik: Voraussichtlich im Dezember erscheint das neue Album der voll nicen französischen Lärmgruppe Ni. Es wird Fol Naïs heißen. Ich freue mich, freut euch mit mir.



Das mit den Spendenläufen ist eine gute Frage. Ich habe mir aber sagen lassen, dass man alternativ auch Kuchen für den guten Zweck in sich reinschaufeln kann. Die jeweiligen Veranstaltungen sind wohl Geschmackssache aber mit dem Kuchen könnte ich mich anfreunden.