Netzfundstücke
Medienkritik XCII (Nachtrag): Kokos-Nüsse mit der “Cosmopolitan”.

Was hab’ ich im Juni 2015 gelacht, als die Redak­tion der “JOY” allen Ern­stes einen “Grape­fruit-Blowjob” emp­fahl. Dieses Lachen habe ich seit­dem mit eini­gen anderen Men­schen geteilt, sie alle hal­ten allein den Gedanken daran schon für vor­rangig kle­brig.

Ich habe ja angenom­men, seit 2015 habe sich wenig­stens die Welt der Sex­trends weit­erge­dreht. Nichts Übles ahnend schaute ich ger­ade bei der “COSMOPOLITAN” nach dem Recht­en und fand diese Annahme bestätigt vor — Grape­fruits sind jet­zt out, in hinge­gen ist das Mas­tur­bieren mit Kokos­nüssen:

Später wurde auch ein Name für diese Vor­liebe erfun­den. Ein Neol­o­gis­mus wurde geschaf­fen. Eine Wortkom­bi­na­tion aus Coconut und „to nut“ was so viel wie ejakulieren bedeutet. Geboren wurde das Coco Nut­ting — nach­machen auf eigene Gefahr!

Aus gesellschaft­s­the­o­retis­ch­er Sicht fände ich es ja dur­chaus angenehm, wür­den die Macherin­nen von Frauen­magazi­nen endlich damit aufhören, Lebens­mit­tel über Penisse stülpen oder stülpen lassen zu wollen.