Der draußen liegende Schnee hat sich endlich entschlossen, den seit Tagen drängenden Sonnenstrahlen zu weichen. Der Frühling mit all seinen Annehmlichkeiten scheint in greifbare Nähe gerückt zu sein, auch Musikblogs widmen sich nach der Düsternis des Winters nun der Frage nach der passenden Fußbekleidung, andere haben auch in der Musik selbst schon den Frühling entdeckt.
Auch die Nachrichten vermelden nur mehr wenig Düsternis. Alice Schwarzer kaspert zur Causa Käßmann herum, weil Kritik an saufenden, Auto fahrenden Frauen klar chauvinistisch und unangebracht sei, und vergisst dabei den Hickhack um den Tod des Herrn Haider, über den Spott ausgeschüttet wurde, weil er eben kein Christ, sondern nur ein langweiliger Politiker war und obendrein den Fehler machte, bei einem Autounfall draufzugehen; aber das war es eigentlich auch schon mit novemberlichen Neuigkeiten.
Selbst Herr Westerwelle hat statt Armut und Kapital Blütenstaub zu einem seiner Lieblingswörter erklärt; was dann ja auch, irgendwie, zur Biene-Maja-Koalition passt.
Die Vögel singen, der Duft des morgendlichen Regens erfüllt noch immer die Luft.
DVD-Abende vertreiben den Gedanken daran, dass die Welt sich unbeeindruckt weiterdreht.
Das Leben ist schön.



Jetzt wird’s aber schmalzig!
Entschuldige.
Na ja, weiter oben war’s noch giftig genug; Schwamm drüber.
Es passiert einfach zu wenig Mist, der sarkasmuswürdig wäre. Kann nicht mal wieder irgendwer Amok laufen?
Google kommt zur CeBIT. Ich werde dort sein. Vielleicht läufst Du dort Amok, ich filme und präsentiere das im Blog?
In meinem?
In Deinem. Ich vertrete Dich dann, wenn es hart auf hart kommt. Hast Du ’ne Rechtsschutz?
Brauche ich dann nicht mehr.
Stimmt auch wieder