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Self Defense Family — Brittany Murphy in 8 Mile

Heute ist WAS?Es ist Mon­tag. Die Pres­sev­er­lage wahren ihre Tra­di­tio­nen, ich hinge­gen würde das wirk­lich lieber nicht tun. Die Mon­tagstra­di­tion des Miss­muts ist eine, die in der Fam­i­lie weit­erzugeben ich nicht unbe­d­ingt empfehle. Annette Scha­van hat gesagt, die Bibel sei wichtig für unser täglich­es Zusam­men­leben, aber ich bin mir noch unsich­er, ob ich mich dazu eigne, Homo­sex­uelle zu meucheln.

Ein Exkurs ins Aus­land: Philadel­phia (die Stadt, nicht der Frischkäse) wird kün­ftig vorschreiben, dass Läden gefäl­ligst Bargeld anzunehmen haben. Schade, dass in Europa noch nicht so weit gedacht wird — uns dro­ht noch die Abschaf­fung von Barzahlung. Möge jemand bis dahin aus­fall­sichere Bezahlsys­teme erfind­en! Nicht allzu weit davon ent­fer­nt beschw­erte sich ein Hip­ster darüber, dass ein Artikel darüber, dass Hip­ster alle gle­ich ausse­hen, mit seinem Foto bebildert wurde — aber es zeigte gar nicht ihn. Das wäre witziger, wenn das Geschehen nur auf anderen Kon­ti­nen­ten und nicht eben­so in Berlin denkbar wäre.

Apro­pos Berlin: Möglicher­weise muss die Eröff­nung des dor­ti­gen neuen Flughafens aber­mals ver­schoben wer­den. Von diesem Fehlschlag unbeein­druckt bril­liert die SPD auch auf Bun­de­sebene wieder mit diplo­ma­tis­chem Geschick. Es muss Wahlkampf sein, die SPD probt für den großen Marathon des Sich-in-den-Fuß-Schießens.

Gute Nachricht­en zum Schluss: Die Bahn ist ab heute weniger unpünk­tlich, denn 15 Minuten Ver­spä­tung sollen for­t­an nicht mehr als eine solche gel­ten. Nach alten Regeln pünk­tlich bleibt hier aber Musik.

Brit­tany Mur­phy in 8 Mile

Guten Mor­gen.