In den NachrichtenWirtschaft
Kurz angemerkt zur Welthandelssituation

An der zumin­d­est ungewöhn­lichen Nachricht, dass auf Geheiß desjeni­gen Staaten­bun­des, in dem auch mal Lehrer ent­lassen wer­den, weil sie sich weigern, Erstk­lässlern Wesen wie den Wei­h­nachts­mann und die Zah­n­fee als real existierende Gestal­ten und nicht als alberne Lügengeschicht­en zu lehren, was dem unfairen Klis­chee vom dum­men US-Amerikan­er nun nicht unbe­d­ingt endgültig den Garaus zu machen ver­mag, der Finanzvor­stand eines chi­ne­sis­chen Mobil­funkun­ternehmens, das es (ange­blich) wagt, mit Bewohn­ern des Irans Han­del zu treiben, obwohl doch besagter Staaten­bund — nicht iden­tisch oder teili­den­tisch mit Chi­na — ein Embar­go gegen den Iran ver­hängt hat, damit es wenig­stens für Nor­mal­ge­bildete so aussieht, dass der Iran der größere Arschlochstaat ist, weil er eben­falls an Atom­en­ergie herum­forscht, was aber bekan­ntlich nur die Guten, die man vor fün­fzig Jahren noch daran erkan­nt hat, nicht der Iwan zu sein, dür­fen sollen, im Süd­west­en Kanadas festgenom­men wurde, auf dass sich diese frechen Chi­ne­sen, wenn sie schon gute Argu­mente für niedrige Zölle (näm­lich preiswerte Fer­ti­gungsstreck­en) anzu­bi­eten haben, gefäl­ligst kün­ftig an die Han­delsvor­gaben der wirtschaftlichen Konkur­renz hal­ten mögen, über­rascht jeden­falls mich noch am meis­ten, dass der Russe mit kein­er Silbe erwäh­nt wurde; obwohl der doch eben­falls chi­ne­sis­che Smart­phones verkauft und da bes­timmt vorher auch nicht um Erlaub­nis fragt.