PolitikIn den Nachrichten
Solidarität gegen Indianer

Es weht eine Welle der “Sol­i­dar­ität” durch das Netz, denn offen­bar stre­it­et sich Sau­di-Ara­bi­en mit Kana­da über Twit­ter. Weil Twit­ter aber, wie regelmäßige Leser mein­er Aus­führun­gen sicher­lich bere­its bemerkt haben, ein Boll­w­erk der guten Demokratie ist, sind die Rollen klar verteilt. Das sieht sog­ar jemand von der CDU so:

Röttgen sagte dem “Tagesspiegel”, die west­lichen Demokra­tien seien eine Wertege­mein­schaft und müssten zusam­men­ste­hen, wenn Sau­di-Ara­bi­en Kri­tik an der Men­schen­recht­slage im eige­nen Land zu unter­drück­en ver­suche.

Was für west­liche Werte sind das denn? Darüber gab die “linke” “taz” schon 2012 gern Auskun­ft:

Spence sitzt auf ein­er schlicht­en Holzbank in ihrem Tipi mit Fam­i­lie und Fre­un­den und sagt: „Die kanadis­che Regierung behan­delt uns wie Sklaven und mis­sachtet unsere tra­di­tionellen Rechte.“ Damit spricht sie aus, was viele Indi­an­er in Kana­da empfind­en.

Zwar sollte sich unter der Regierung von Justin Trudeau dies­bezüglich alles ändern, aber noch 2016 kon­nte davon keine Rede sein:

Kana­da scheit­ert an vie­len Fron­ten damit, soziale Gle­ich­heit und Gerechtigkeit voranzubrin­gen, sagt ein neuer Bericht der Vere­in­ten Natio­nen.

(Freie Über­set­zung von mir.)

Aber Haupt­sache, den weißen Frauen­recht­lerin­nen geht es gut. :ja: