Es ist Montag. Zum Glück dauert das nie lange. Seit Sonntage nur noch schnödes Wochenende sind, hat vieles verloren. Gewinnen kann nur, wer die bedient, die beim Denken meist Pech haben: Kylie Jenner, anscheinend weder durch Talent noch durch Aussehen reich und berühmt gewordene “Influencerin”, hat zum Beispiel eine Anhängerschar, die derzeit Spenden dafür sammeln, dass sie es noch 2018 in die Riege der Milliardärinnen schafft. Nicht alles, was bescheuert ist, ist Satire.
Das haben auch die Demonstranten gegen den Besuch Donald Trumps in Großbritannien nicht verstanden, die einen Ballon in Baby-Trump-Gestaltung steigen ließen, als eigne sich eine solche Eselei zum Ersatz für eine inhaltliche Auseinandersetzung. Selber blöd, bääh! — Aber ich war ja noch bei Reichtum: Die “Wirtschaftswoche” erkundete jüngst, für wen sich ein Auto-Abonnement, denn ein solches bieten einige Unternehmen offensichtlich bereits an, denn lohne. Deutschland geht es gut? Welch Untertreibung!
Abgesehen von Bayern, versteht sich, denn in Bayern scheint das Trinkwasser noch immer Dinge zu enthalten, über die ich lieber gar keine Gewissheit haben möchte. Am gestrigen Sonntag fand dort das 128. Gautrachtenfest statt, “Bayern pur!” (M. Söder), natürlich mit angeschlossenem und bedauerlich zahlreich besuchtem Gottesdienst. Dort darf man noch leben wie seine Vorfahren; den Gautrachtenleiter freut’s.
Wo muss denn unbedingt mehr Blockchain rein? Na, in Smartphones natürlich! In diesen Montag muss allerdings etwas anderes hinein, nämlich Musik.
Guten Morgen.



Pah, die Blockchain ist das Killerinstrument auf Twitter. Frag die Schickse.
Kann ich nicht — hat mich blockiert.
Die Blockchain wird die Welt retten. Gleich nach Rock ’n’ Roll und Design.
Bitte hör nie nie nie auf so graßartige Musik zu empfehlen. Und zu schreiben schon garnicht!
Danke
Ein Leser mehr!
Eigentlich müsste ich jetzt schon aus Protest gegen den Mainstream aufhören.
Ich nehm’ es gern zurück — mir war so seicht zu mute
— Jedoch war Deine(?) Ihre(?) — wie ist das mit der Etikette hier — “half past four” — Empfehlung ein Goldstück für mich.. Gibt es bald wieder mehr in diese Richtung?
Ahoi
Spätestens im Dezember, meistens trifft mich so ein Album aber unvorbereitet.