Es ist — die aufkommende Trübsal lässt keinen Zweifel — Montag; ein Montag, dessen ausgestreckter Mittelfinger in der Erinnerung bohrt, wie das alles noch war, als es noch war. Hat man es wirklich so gewollt? — Statt “Schockbilder” auf viel zu wenige potenziell tödliche Dinge zu drucken, wäre es möglicherweise ratsam, auf Kalendern das gefährlich harmlos aussehende “Mo” durch ein geradezu grausames Bild, etwa eine Fotografie Hannovers, zu ersetzen, um die Leute zu warnen. Allwöchentlich scheint der Montag ja von einer großen Heimtücke zu sein, lauscht man einmal den Passanten, die ihr Unglück (den Montag) kaum fassen zu können scheinen.
Die wiederum, wenn’s der Markt bestimmen darf, überwiegend umgehend psychologische Hilfe benötigen: Ein eigentlich anderweitig konzipiertes Armband verteilt nun auch Elektroschocks, wenn man zu viel Geld ausgibt. Angesichts des Kaufpreises für das Gerät ist der erste Stromstoß vermutlich schon inklusive. Das merkwürdige Blog “Volksverpetzer” hat derweil nicht verstanden, dass “Anonymous” keine homogene Gruppe von Linken ist, wenn doch schon die Linken selbst nur so homogen sind wie die Pöstchen, die sie anstreben: Eine ehemalige Grünen- und Piratenpolitikerin möchte nun für die “Linke” in den Bundestag, dieses Auswürfeln von Überzeugungen funktioniert halt nicht immer so gut. Wer hat da eben gesagt, Blogs seien der bessere Journalismus?
Aber was ist schon gut, wenn schon “schon gut” meist das Gegenteil meint? Nun, zumindest Portugal. The Man.
After you, I don’t know what I believe in.
After you, hell should be easy.
Guten Morgen.

