Es ist Montag. Neulich musste ich wieder – unabhängig voneinander – zwei besorgten Bürgern, einer davon eigentlich seit Jahren hinreichend vertraut mit mir, hinsichtlich meiner vermeintlichen Affinität zur „EMMA“ erklären, dass selbige mich in irgendeinem hier nicht weiter bedeutsamen Artikel mal so scheiße fand, dass ich seitdem dazu übergegangen bin, sie nicht nur ab und zu mal zu überfliegen, sondern auch zu verlinken (zuletzt dies, mit „tja“ gut zusammenzufassen). Das hat sie jetzt davon.
(Die britische Monarchie um König Karl III. koste den dortigen Steuerzahler 137,9 Millionen Pfund pro Jahr, lese ich. Gibt es in England eigentlich noch Kuchen?)
Schon anderswo geäußerter Gedanke, da ich gerade indirekt beim Thema „moderne Medien“ (das ist das Gegenteil der Bibel; ist ja nun auch nicht so, dass man die Kinder in Deutschland dank Kindertaufe hiervon verschonte, aber vor der eigenen Haustür ist der Dreck immer so hartnäckig, versteh’ ich schon) war: Irgendwann gründe ich mal eine Zeitung, deren maßgebliche Richtlinie es ist, Quellen sauber anzugeben („schrieb auf X“ bringt einem ohne URL nichts – da ist doch noch Platz in der Fußzeile!), und werde reich. Oder größenwahnsinnig. Oder beides. Diese Verlinkungsfurcht selbst im Web gibt jedenfalls beredt Auskunft über das mindset derer, die es mit dem „Leistungsschutzrecht“ vergebens in die Knie zu zwingen versuchten. Dass Qualitätsmedien wie die „ZEIT“ und auch die „tagesschau“ (Archivversion) neuerdings dafür werben, man könne sie in der Google-„Suche“ (als könnte man da noch was finden) als „bevorzugte Quelle“ einstellen, spricht nach jahrzehntelanger Zerlobbyierung des freien Wissensaustauschs und durchaus eben auch Google seitens der unappetitlichen Verlagsbranche im Übrigen für sich.
Apropos, ein interessantes Projekt aus der EDV: Eine Schriftart, die Strichcodes erzeugen kann. Mit Prüfsummenberechnung.
Erzeugt weniger Striche, dafür mehr Wohlbefinden: Musik.
Guten Morgen.



Mögen die Produkte noch so unterirdisch sein, der Barcode ist toll.
Für Schachtelsätze, die sich mit Klammerparenthesen behelfen, gibt’s Punktabzug.