In den NachrichtenComputerNetzfundstücke
Lie­gen­ge­blie­be­nes vom 7. Janu­ar 2026

Stellt euch vor, ihr wärt eine Akti­vi­sten­grup­pe, die Infra­struk­tur zer­stö­ren möch­te (als bräuch­te Ber­lin dabei noch Hil­fe!), um es irgend­wem mal so rich­tig zu zei­gen, und dann glau­ben euch ande­re Akti­vi­sten­grup­pen das aber nicht und ihr müsst einen Anhang zum Beken­ner­schrei­ben ver­öf­fent­li­chen (und das klappt dann immer noch nicht). Wür­de mich ja irgend­wie fru­strie­ren.


Dazu auch: Deutsch­land muss strom­ver­sor­gungs­tüch­tig wer­den.


Auf dem abge­lau­fe­nen (hier könn­te ein Witz über Ver­falls­da­tüm­me ste­hen) 39. „Hacker“-„Congress“ habe eine Blöd­kuh – anlass­ge­recht gene­ri­sches Femi­ni­num – unter dem Applaus der Publi­kums gegen die Hacker­ethik ver­sto­ßen, indem sie in den Daten ande­rer Leu­te mit all­zu natio­na­li­sti­schen Ansich­ten her­um­ge­müllt habe, erfuhr ich ein paar Tage spä­ter in den Nach­rich­ten des Aus­lands. Mensch­lich ist das mög­li­cher­wei­se ver­ständ­lich, wenn auch ohne jeden Mehr­wert für eine bes­se­re Gesell­schaft (schlech­te Men­schen wer­den nicht gut, indem man ihre Sachen kaputt­macht, und weni­ger feind­se­lig gleich zwei­mal nicht), aber mich ärgert, dass mit so einem Unfug das Hacken wie­der einen sau­ren Bei­geschmack im Kopf derer bekommt, die man nur mit eini­ger Mühe und ver­ein­ten Kräf­ten davon über­zeu­gen konn­te, dass Hacker Men­schen, die Digi­ta­les zer­stö­ren, für besten­falls, nun ja, Blöd­kü­he hal­ten und ohne­hin gemein­hin eine Gren­ze zwi­schen sich und den eigens so genann­ten „Crackern“ zie­hen.

Ich will ja nicht immer nur meckern, daher hier mein kon­struk­ti­ver Vor­schlag für zwei letz­te Punk­te im bis­he­ri­gen Kon­sens, die die bis­he­ri­gen Punk­te dann wohl auf­grund geschaf­fe­ner Fak­ten ablö­sen dürf­ten:

  • Mül­le nicht in den Daten von guten Men­schen.
  • Schlech­te Men­schen haben kei­ne pri­va­ten Daten.

Mei­ne Güte. Und dann echauf­fie­ren sie sich, dass die Rech­ten in min­de­stens den USA auch so vor­ge­hen wie sie. Nur halt gegen sie.

Vor weni­gen Jah­ren las ich mal einen gelun­ge­nen Vor­schlag für einen Ver­hal­tens­ko­dex in Open-Source-Pro­jek­ten: Ein ein­zi­ger Satz möge rei­chen, der im Wesent­li­chen „Sei kein Mist­kerl.“ lau­tet. Ich begin­ne zu ver­ste­hen, war­um die­ser Vor­schlag sich nicht so recht durch­set­zen konn­te.


Für Fern­seh­ar­chäo­lo­gen: Es gibt anschei­nend einen MTV-Simu­la­tor.


Das Jura­ma­ga­zin „taz“ kon­sta­tiert: Frau flir­tet, Mann schul­dig. Übri­ges, Bewer­tun­gen ein­ge­schlos­sen, über­las­se ich dem dor­ti­gen Kom­men­ta­ri­at.

Senfecke:

  1. Zu wenig RAF-Deutsch im Beken­ner­schrei­ben.
    Da ist was faul, Sabo­ta­ge wegen Satz­bau wir­kungs­los !

    Schlech­te Men­schen wer­den gut, wenn man ihnen den Kopf abhackt, beim Hacker­tref­fen.

    So schlecht sind die Knack­news nicht.

    Nix Cal­vi­nis­mus.
    Fazit des Libe­ra­lis­mus: Beklaut und ermor­det
    wer­den nur Unpro­duk­ti­ve.

    „Wer nicht pro­duk­tiv ist, gehört nicht dazu“
    https://knack.news/14676

    • @Snoopy Bis­ken viel Text für einen, bereits beant­wor­te­ten Zwei­zei­ler:

      „Viel­leicht ist es an der Zeit, mit Locke und der libe­ra­len Vor­stel­lung zu bre­chen, dass Frei­heit und Aner­ken­nung erst ver­dient wer­den müs­sen. Denn ein Sozi­al­staat, der nur den Pro­duk­ti­ven ver­traut, hat bereits auf­ge­hört, sozi­al zu sein.“

      Wer nichts anders hat oder kennt, nutzt halt Nati­on oder Arbeit, um sich von ande­ren abzu­gren­zen. Von daher ist da kei­ne Zei­ten­wen­de in Sicht.
      Dabei soll­te man auch gou­tie­ren, dass unser Sozi­al­staat auf den Almo­sen des Kai­ser­rei­ches basiert, also mit­nich­ten erkämpft ist. Das soll­te so eini­ges erklä­ren kön­nen.

      • Wie kam es in den 50ern zum Bruch in der Ren­ten­po­li­tik ? Das Bis­marck­sche Rück­la­ge­ver­fah­ren wich einem Umla­ge­sy­stems, dass die Alters­ver­sor­gung über eine Betei­li­gung der Rent­ner am Wirt­schafts­er­trag sicher­te. Hät­te doch genügt, den alten Säcken wei­ter­hin ein paar Gro­schen hin­zu­wer­fen.
        Klappt ja heu­te schließ­lich auch, oder nicht ?

        Bis­marck sah einen Ren­ten­an­spruch ab dem 71. Lebens­jahr vor und schei­ter­te über­haupt kra­chend mit sei­nem Ent­wurf
        von Sozi­al­staat­lich­keit. Nur die Idee
        hat nament­lich im Grund­ge­setz über­lebt.

        Bist du ganz sicher, dass sozi­al­staat­li­che
        Errun­gen­schaf­ten geschenkt statt erkämpft, bzw. kämp­fend erhal­ten wur­den ?

        Anmerk. Die Lat­te der Bei­spie­le wur­de der
        Über­sicht hal­ber auf Aktu­el­les gekürzt

        • Ich müss­te jetzt sehr viel sel­ber schrei­ben, daher ver­wei­se ich mal lamm­fromm auf den Pod­cast von Ole & Wolf­gang „Wohl­stand für alle“ indem das gera­de frisch auf­be­rei­tet wur­de, nur dass Du da auch die nöti­gen Ver­wei­se fin­dest (YT). Anson­sten ent­spricht das etwa dem, was ich in der Schu­le bereits ler­nen durf­te. Es war ja nicht alles schlecht damals. ;)

          • Dann hat­ten wir wohl bei­de Geschi-Lei­stung. In Geschi für angeb­li­che
            Min­der­lei­ster wird Bis­marck als Held
            dar­ge­stellt. Der woll­te eigent­lich nur den Sozia­li­sten das Was­ser abgra­ben, hat aber mit sei­nen Stüm­per­ent­wür­fen das Gegen­teil bewirkt, sodass das Kapi­tal spä­ter einen Her­ren Hit­ler auf die Welt­büh­ne schob um die „Lohn­ne­ben­ko­sten“ zu sen­ken.

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