Im Föjetong der dieswochenendigen Ausgabe der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ „dokumentiert“ (ebd.) die Redaktion einige Antworten der „Generation Z“, mithin der direkt Betroffenen, auf die Frage, ob man die Wehrpflicht einführen solle oder nicht.
Zu Wort kommen sowohl — geht man nach dem Vornamen — männliche als auch weibliche dieser „Generation“ Zugehörige. Dem Willen des amtierenden Nachfolgers Werner von Blombergs, Boris Pistorius (SPD), zufolge sind Letztere hier freilich nicht gleichberechtigt (Archivversion), weil’se halt nicht müssen. Völlig folgerichtig äußert sich also die „Generation Z“ wie folgt: Für eine Wehrpflicht sprechen sich ein Luis, eine Isabel, eine Mariya, eine Isolde und eine Annika aus. Gegen eine Wehrpflicht äußern sich ein Christoph, ein Giosue (anscheinend ist das ein zulässiger Vorname), ein Sven und ein Bastian. Ich weiß nicht, was diesen Luis geritten hat (ob er wohl die „NZZ“ liest?), erkenne aber — rein statistisch — ein Muster: Auch bei diesen jungen Leuten ist es nicht das Alter, das die Wehrpflicht fürchtet; es ist die Verpflichtung, die die Wehrpflicht fürchtet.
„Die Gleichberechtigung von Frauen und Männern ist ein hohes Gut“ (SPD.de), dem halte ich entgegen: Die Gleichberechtigung von Frauen und Männern (was an Geschlechtern wohl zu reichen scheint) ist ein Luxus, den sich zu leisten nur dem Russen nützt. Vorwärts immer.


Gleichberechtigung schön und gut,
nun muss man aber Kriege auch gewinnen wollen. Nur hinzugehen
bringt, wie die gesamte Veranstaltung
überhaupt, recht wenig.
Dabeisein ist in Kriegen eben nicht alles. Der olympische Gedanke allein, hat schon manches Leben gekostet.
Ich denke da weit zurück in den schulischen Turnunterricht. Jungs und Mädels wärmen sich gemeinsam laufend auf. Der x‑beinige Laufstil lässt sich heute im Fitnesstudio gut kompensieren und Völkerball ist aus der Mode.….…
Ich hoffe, der Russe wird beim Sturm auf seine Stellungen verständnisvoll reagieren.