Es ist Montag. Frage: Warum haben die USA eigentlich zwei Feiertage für Knoblauch und unsereiner keinen einzigen? Als einer derjenigen Menschen, die beim Kochen ihre Mindestmenge an hinzuzufügendem Knoblauch bei vier bis fünf Zehen über dem, was im — soweit vorhandenen — Rezept empfohlen wird, festgelegt haben, sehe ich da ein klares Versäumnis des Gesetzgebers. Natürlich soll der Tag des Knoblauchs dann kein arbeitsfreier Feiertag sein; aber der Tag darauf wird zumindest das mobile Arbeiten (vulgo: „Smart“, äh, „Home Office“, was rechtlich ja wieder was ziemlich anderes ist) hinreichend würdigen. Müssen. Guten Appetit.
Völlig überraschend (für Menschen, die dringend einen Computergrundkurs besuchen sollten) habe sich, entnehme ich der einschlägigen Berichterstattung, neulich herausgestellt, dass es eine unfassbar sackdämliche Idee sei, Daten, deren Verfügbarkeit man für wichtig erachtet, ausschließlich auf dem Computer anderer Leute abzulegen. Hoffentlich bringt bald jemand eine Möglichkeit raus, Textdokumente innerhalb des eigenen Netzwerks zu sichern. — Apropos Computer: In Großbritannien streichen manche Behörden jetzt den Apostroph im Genitiv von Straßennamen, weil Programmierer zu blöd dafür sind. Ein geradezu hinterhältiger Versuch, die Briten samt und sonders verrückt zu machen, sei das, erfahre ich aus den Medien, und ich beglückwünsche den Schelm, der sich da als Programmierer eingeschlichen und so was angerichtet hat. Chapeau!
Weniger chapeauwürdig: Demnächst haben wir wieder den Gedenktag der deutschen Niederlage im Zweiten Weltkrieg zu begehen. Sicherheitshalber ist es in der Bundeshauptstadt auch in diesem Jahr wieder verboten, die Sieger zu ehren. Kriegstüchtig. Wissenschon. (Mein Mitleid mit vermöbelten SPD-Mitgliedern ist übrigens immer exakt so groß wie das Rückgrat der SPD, die Überwachungsgesetze betreffend. Es liegt ganz bei ihnen.)
In Pakistan werden die Geier knapp. Auch mal eine neue Art von Problem. Kein Problem (vor allem, wenn man die Sprache nicht versteht): Musik.
Guten Morgen.



Ich verstehe die finnische Sprache auch nicht, außer die vielen rrrrrrrrrr. Die Musik ist trotzdem toll.
Erschwerend kommt hinzu: Värttinä singen in der Regel auf Karelisch, so weit mir zugetragen wurde, bzw. in einem der zahlreichen finnisch-karelischen Dialekte. Glaubt man YouTube-Kommentatoren, verstehen Finnen da manchmal auch nicht viel.
Die finnisch-karelischen Gotthilf-Fischer-Chöre sind schon Füchse (auf ’ne Art); schön einen 6/4‑Takt mit ab und zu mal 5/4 mischen. Clever! Daumen hoch! (Folklore eben, da geht alles). Aber wieso Mucke, wo man nicht direkt zum Telefonhörer greifen und die AOK-Notfall-Hotline anrufen muß (wie bei den Augn-Experten)? Ich bin verwirrt!

Entschuldigung! (?)