Ewig grüßt der Montag. „Die Deutschen“, erfahre ich aus den Nachrichten, lieben ihre Arbeit nicht mehr. Der Fehler war’s, dass das mal anders war. Schön, dass „die Deutschen“ jetzt wieder normal werden. Oder wenigstens weniger so.
Die re:publica, Fachmesse für Verbalonanie, soll im kommenden Jahr das Motto “Who cares?“, also „wen juckt’s?“, erhalten. So viel Selbstkritik hätte ich den Organisatoren nach allem, was ich über bisherige re:publica-Iterationen weiß, gar nicht zugetraut.
Kein Mitleid habe ich im Übrigen auch mit den „Opfern“ dieser Entwicklung: „Fast alle NFTs sind wertlos“, völlig überraschend hat sich nämlich herausgestellt, dass Echtzeitszertifikate für JPEG-Bildchen jetzt eher theoretisch als praktisch von Nutzen sind. Ich wünsche Menschen normalerweise nichts Böses, kann mir hier aber zumindest eine vorsichtige Schadenfreude kaum verkneifen.
Wertvoll, dafür zeitlos: Musik.
Guten Morgen.


Von meinen Arbeitskollegen behauptete schon der eine oder die andere, die Atbeit würde ihnen Spaß machen. Mit überdurchschnittlichen Arbeitseinsatz sind die mir jedoch nie aufgefallen.