In den Nachrichten
Liegengebliebenes vom 3. Februar 2023

Dass man keine Twit­ter­clients mehr pro­gram­mieren darf, wird kün­ftig noch teur­er: Ab kom­men­dem Don­ner­stag wird das Nutzen des Twit­ter-APIs kostenpflichtig sein. Da das Twit­ter-API auch zwin­gende Voraus­set­zung für Automa­tis­men ist, etwa die automa­tis­che Bekan­nt­gabe neuer Beiträge auf dieser Web­site hier und auch etwas Triv­iales wie eine Kuck­uck­suhr, habe ich für bei­des — Web­site und Kuck­uck­suhr — vor­sor­glich ein Fall­netz im Fedi­ver­sum aufges­pan­nt. Wer weiß, wozu es mal nüt­zlich sein wird?


Neues von der Gaskrise: Es gibt keine Gaskrise.


Der Unrechtsstaat Meck­len­burg-Vor­pom­mern, derzeit regiert von den offen­sichtlich ver­fas­sungsskep­tis­chen Parteien SPD und Die Linke, hat einen empfind­lichen Dämpfer hin­nehmen müssen: “Die Karl­sruher Richter erk­lärten einen Teil der Überwachungs­befug­nisse der Polizei in Meck­len­burg-Vor­pom­mern für ver­fas­sungswidrig[.]” Kann ich die Debat­te über die notwendi­gen Hür­den zum Ver­bot von Parteien, die sich wieder­holt als nicht grundge­set­zfre­undlich erweisen, noch mal sehen?


Apro­pos SPD: Der Ver­band der Reservis­ten der Deutschen Bun­deswehr habe sich für eine Wiedere­in­set­zung der Wehrpflicht in Deutsch­land aus­ge­sprochen, anson­sten sei “Deutsch­land im Angriffs­fall nicht zu vertei­di­gen”. Das ist sicher­lich richtig. Ich spreche mich daher auch für den Auf­bau hoher Elek­trozäune rund um Deutsch­land aus. Falls mal Dinosauri­er angreifen, was unge­fähr genau so wahrschein­lich ist wie jed­er andere Angriff auch, ist Deutsch­land son­st ungeschützt — und was dann?


Die “tagess­chau” erzählt, die ital­ienis­che Präsi­dentin mache Zugeständ­nisse an ihre “recht­en Stammwäh­ler”, indem sie näm­lich Ger­ingver­di­ener, Freiberu­fler und Klei­n­un­ternehmer steuer­lich ent­laste. Diese ver­dammten Recht­sradikalen und ihre Steuersenkun­gen immer. Untrag­bar. Darauf erst mal eine antifaschis­tis­che Steuer­erhöhung Son­der­ab­gabe.


Gute Nachricht­en für gen­ervte geistig Gesunde: “Trig­ger­war­nun­gen” seien anmaßend, weil fremdbes­tim­mend. Meine ganz per­sön­liche Mei­n­ung dazu ist bekan­nt: Wer eine War­nung vor dem Leben braucht, der hat ganz andere Prob­leme als einen fehlen­den Hin­weis vor einem das Leben beschreiben­den Text. Dage­gen gibt es doch sich­er bessere Ther­a­pi­en.