Es ist Montag. Jeff Bezos will unter eine Brücke oder so; auch mal schön.
Die „tagesschau“ quatscht (Archivlink), dass Menschen mit „extremen Meinungen“ in großem Stil öffentliche Umfragen „manipulieren“, indem sie in ihren jeweiligen sozialen Kreisen dazu aufrufen, an ihnen teilzunehmen. Offen bleibt seitens der „tagesschau“ die Frage, wie viele Teilnehmer eine Umfrage höchstens haben darf, bevor sie leider als ungültig gewertet werden muss.
Wenn der Stalker mit seinem Ruhestand „droht“ und kaum jemand sich fürchtet: Meta, das Unternehmen hinter der Webverfolgungswanze Facebook, „droht“ damit, im „europäischen Markt“ seine „Dienste“ nicht mehr anzubieten, wenn „Europa“ ihm weiterhin verbiete, die halbe Menschheit durch’s Internet zu verfolgen. Ich sag‘ Tschüss mit Üss, Tschö mit Ö und Tschau mit Au, erwarte aber trotzdem nicht, dass Meta, das Unternehmen hinter dem Datenschutzunfall WhatsApp, ausnahmsweise mal nicht die grobe Unwahrheit über seine Pläne erzählt. – Apropos: Eine dramatisierte Darstellung eines der interessanteren Ideengeber eines „geeinten Europas“ nach 1945, der Faschist Oswald Mosley, wird in der letzten und voraussichtlich der folgenden Staffel der Serie „Peaky Blinders“ als Antagonist präsentiert. Ich bedaure, dass das so selten zum Anlass genommen wird, sich mit der Frage zu beschäftigen, warum die schreckliche EU gerade Faschisten und Nationalisten nützlich sein kann.
Dabei wäre gerade jetzt, da zulasten des Iwans um Sympathie für ukrainische Neonazis geworben wird, ein guter Zeitpunkt dafür. Omid Nouripour, neuerdings Vorsitzender der digital blackfacenden Grünen, gefällt das möglicherweise. Aus dem Westen: Schwerer Regen und Nazigeister. (Was hat die Stadt Darmstadt eigentlich gegen Kurden?)
Die Deutsche Bahn leistet sich unterdessen ein waghalsiges Versprechen: Noch in diesem Jahr – 2022 – soll die Pünktlichkeit (wir erinnern uns: das sind Züge, die höchstens eine Viertelstunde Verspätung haben) ihrer Fernzüge unglaublich scheinende 80 Prozent erreichen. Das ist erfreulich, denn so kann man nun, da die privatsphärenkritische Coronapandemie anscheinend endlich vorbei ist, Großveranstaltungen mit bis zu 10.000 Zuschauern (Archivlink) endlich zu vier Fünfteln noch rechtzeitig erreichen. Meine nächste Kneipentour melde ich jedenfalls als Fußballspiel an. Dann darf ich wieder fast alles.
Bei tante gibt’s einen lesenswerten Text über das neuartige Phänomen der „NFTs“ und dessen Irrationalität. Bei mir gibt’s jetzt stattdessen: Pandabären Musik.
Guten Morgen.


Hmm. Ich habe da so meine Zweifel, ob eine Person, die dem geneigten Leser mit 1582 Zeilen Quellcode nichts weiter als
und ca. 10 Kilometer Scrollbalken anzeigt, sofern man nicht irgendwelchen Cross-Site-Mist nachzuladen erlaubt (googleapis, twitter, wp.com, gravatar die sicher ihrerseits wer weiß was anfordern würden), Sinnvolles zu „irgwendwas mit Web“ beizutragen weiß!?
Ich halte tante für hinreichend kompetent. Ich gebe zu, nicht auf all meinen Geräten einen gesicherten Browser zu betreiben. Danke für den Hinweis!