Netzfundstücke⁠In den Nachrichten
Liegengebliebenes vom 30. September 2021

Die CIA woll­te Juli­an Assan­ge umbrin­gen. Viel bes­ser als Putin, die­se USA. Man las­se sich da bloß nichts ande­res ein­re­den.


Zu mei­ner völ­lig aus­blei­ben­den Über­ra­schung stellt sich her­aus, dass der Web­brow­ser des welt­größ­ten Rekla­me­kon­zerns künf­tig nicht bloß das Surf‑, son­dern das Com­pu­ter­nut­zungs­ver­hal­ten an sich zu über­wa­chen gedenkt. Hof­fent­lich bringt bald jemand einen zwei­ten Web­brow­ser raus.


Sei­tens „wei­ßer Men­schen“, lässt das „Neue Deutsch­land“ eine Schrift­stel­le­rin erzäh­len, wer­de „nicht genug über Weiß­sein gespro­chen“. Mei­ne Ver­mu­tung ist, dass das dar­an liegt, dass „wei­ße Men­schen“ ihre wesent­li­che Iden­ti­tät nur sel­ten auf ihre Haut­far­be zurück­füh­ren, wes­halb die­se ihnen voll­kom­men egal ist, aber natür­lich möch­te ich da nie­man­dem rein­re­den. Ich per­sön­lich habe trotz­dem lie­ber inter­es­san­te­re Eigen­schaf­ten. (Habe ich! Wirk­lich! Bestimmt!)


„Das geht ja wohl gar nicht, dass sich jemand ohne Captcha über Kata­stro­phen infor­miert!“


„Die Wei­ma­rer Repu­blik“, liest man, dür­fe sich „nicht wie­der­ho­len“ und statt­des­sen wie­der­holt sich halt das Kai­ser­reich.