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Kurz ange­merkt zur Land­tags­wahl in Sach­sen-Anhalt 2021

Eine Zivil­ge­sell­schaft, die noch bis vor weni­gen Tagen in sozia­len Medi­en mehr­heit­lich die For­de­rung ver­tre­ten hat, #nie­mehr die CDU/CSU, bekannt für Jahr­zehn­te der Kor­rup­ti­ons­skan­da­le, schlei­chen­de Abschaf­fung ele­men­ta­rer Bür­ger­rech­te „wegen der Sicher­heit“, Flücht­lings­de­zi­mie­rung per Fron­tex, Inter­net­ver­un­mög­li­chung sowie wit­zi­ger For­de­run­gen wie des Run­ter­schie­ßens von Pas­sa­gier­flug­zeu­gen, zu wäh­len, die es jedoch am Tag nach der jüng­sten Land­tags­wahl im seit der offen­bar fehl­ge­schla­ge­nen „deut­schen Ein­heit“ – inter­es­sier­te Zwi­schen­fra­ge: wie lan­ge muss die DDR eigent­lich nicht mehr exi­stie­ren, bevor sie end­lich nicht mehr „die neu­en Bun­des­län­der“ hei­ßen muss? – von der CDU so rich­tig anal durch­re­gier­ten Sach­sen-Anhalt erleich­tert, wenn Men­schen gegen ihre Über­zeu­gung die­se CDU wäh­len, auf dass bloß nicht die AfD, das enfant ter­ri­ble du jour, stärk­ste Par­tei sein möge (hof­fent­lich bringt bald mal jemand eine drit­te Par­tei raus!), ist nicht mal unter Berück­sich­ti­gung des Umstands, dass Susan­ne Hen­nig-Well­sow, bekannt als fürch­ter­lich schlech­te Ver­lie­re­rin aus einer ande­ren Wahl und mit dem Pro­gramm ihrer eige­nen Par­tei wenig ver­trau­te Bun­des­vor­sitz­hälf­te der „Lin­ken“, wie­der gro­tes­ke Wort­mel­dun­gen bei­gesteu­ert hat, auch nur annä­hernd als magen­scho­nend zu begrei­fen.