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Weed­e­ater – God Luck and Good Speed // Kor­rupt und zufrie­den

Na gut, noch ein Schläfchen.Es ist Mon­tag. Gestern war schon wie­der in meh­re­ren Bun­des­län­dern Wahl­tag und schon wie­der kam kein ein­zi­ger Pan­da­bär ins Fern­se­hen, um sei­ne Mei­nung zu den Hoch­rech­nun­gen in die Wohn­zim­mer zu brum­men. Ich pran­ge­re das an.

In der „Jüdi­schen All­ge­mei­nen“ wird gegen Gen­der­stern­chen gewet­tert. Ich gehe davon aus, dass ein­schlä­gi­ge Akti­vi­sten noch nach einer mög­lichst neben­wir­kungs­ar­men Gele­gen­heit suchen, die „Jüdi­sche All­ge­mei­ne“ zu can­celn. Bis dahin nut­zen sie die Zeit sinn­voll und schmei­ßen zum Bei­spiel in Thü­rin­gen die Front­schei­ben eines Sei­fen­la­dens ein, weil in Ber­lin ein wider­recht­lich besetz­tes Haus mög­li­cher­wei­se geräumt wer­den soll. Ich bin ja Gro­tes­ken gegen­über durch­aus auf­ge­schlos­sen, aber muss es aus­ge­rech­net eine poli­ti­sche sein?

Wir blei­ben bei Gro­tes­ken: Die Hamas, berich­tet der „Deutsch­land­funk“, habe neu­er­dings Frau­en im Polit­bü­ro. Mich über­rascht, dass das noch kei­ne Par­tei, die Quo­ten for­dert, als Erfolg ver­mel­det hat. Ande­rer­seits hat man als SPD ja so wenig zu fei­ern, dass man die weni­gen Erfol­ge aus­gie­big aus­ko­sten muss; so hat sie etwa letz­te Woche in Meck­len­burg-Vor­pom­mern einen Sieg errun­gen, indem ihr zugu­te gehal­ten wur­de, dass ihre Mini­ster­prä­si­den­tin ent­ge­gen sol­cher Vor­wür­fe nicht gegen Coro­na­re­geln ver­sto­ßen habe, weil die­se für Poli­ti­ker gar nicht aus­drück­lich gäl­ten. Als gele­gent­li­cher Kom­mu­nal­po­li­ti­ker bin ich der SPD hier­für sehr dank­bar und wer­de mein wei­te­res Han­deln sorg­fäl­tig abwä­gen. Ihrem Genos­sen Olaf Scholz hin­ge­gen muss ich – wenn auch nur ungern – aus­nahms­wei­se zustim­men, denn er habe sich, berich­ten die Medi­en, „zufrie­den über das Ergeb­nis“ in Baden-Würt­tem­berg gezeigt, wo sie nach den letz­ten Pro­gno­sen nur knapp dem Abstieg auf den fünf­ten Platz ent­rin­nen konn­te. Die­ser Trend stimmt auch mich zufrie­den.

Wegen der Coro­na­sa­che ist auch die CDU/C­SU-Frak­ti­on, aus deren Rei­hen im Wahl­jahr 2021 immer mehr Fäl­le von per­sön­li­cher Berei­che­rung an Mas­ken­ge­schäf­ten („Kor­rup­ti­on“) bekannt wer­den, gera­de medi­al prä­sent. Mar­kus Söder von der CDU/C­SU-Frak­ti­on, aus deren Rei­hen im Wahl­jahr 2021 immer mehr Fäl­le mit per­sön­li­cher Berei­che­rung an Mas­ken­ge­schäf­ten („Kor­rup­ti­on“) bekannt wer­den, bit­tet daher dar­um, den Umstand, dass aus den Rei­hen der CDU/C­SU-Frak­ti­on im Wahl­jahr 2021 immer mehr Fäl­le von per­sön­li­cher Berei­che­rung an Mas­ken­ge­schäf­ten („Kor­rup­ti­on“) bekannt wer­den, im Wahl­jahr 2021 nicht dafür zu miss­brau­chen, ande­re Par­tei­en als weni­ger anfäl­lig für per­sön­li­che Berei­che­rung an Mas­ken­ge­schäf­ten („Kor­rup­ti­on“) dar­zu­stel­len. Das wäre nicht nett gegen­über der CDU/C­SU-Frak­ti­on, aus deren Rei­hen im Wahl­jahr 2021 immer mehr Fäl­le von per­sön­li­cher Berei­che­rung an Mas­ken­ge­schäf­ten („Kor­rup­ti­on“) bekannt wer­den.

Gute Fra­ge: War­um gibt es eigent­lich noch kein zeit­ge­nös­si­sches Pun­k­al­bum namens „Gut fri­siert in den Bau­markt“? Höre ich halt statt­des­sen mal wie­der Weed­e­ater (und ihr jetzt auch).

Guten Mor­gen.