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Die neuen Leekwords sind da! (2020-Edition)

„NZZ“:

Der Pons-Verlag hat am Donnerstag in Stuttgart das Jugendwort des Jahres bekanntgeben: «Lost». Das englische Wort werde heutzutage in der deutschen Jugendsprache in verschiedenen Situationen genutzt, schreibt der Verlag. Eine Person, die «lost» sei, sei «ahnungslos, verloren oder hat einfach keinen Plan, was eigentlich gerade abgeht».

Die eigentliche Meldung dahinter scheint zu sein, dass Jugendliche englische Begriffe endlich so benutzen, wie sie gemeint sind, statt zwei Sprachen gleichzeitig zu misshandeln; aber wenn sie einen davon besonders gern benutzen, warum nicht? Verloren aber hat ausgerechnet „cringe“ („etwas Peinliches (…), das man bei sich oder anderen beobachtet“), obwohl das auf der Metaebene auch ganz passend gewesen wäre:

Wie der Pons-Verlag schreibt, passt das diesjährige Jugendwort ganz gut in die aktuelle Situation mit dem Coronavirus. «Womöglich sind wir durch Corona so ‹lost›, wie noch nie zuvor.»

Womöglich ist die Wahl des Jugendworts in diesem Jahr so „cringe“ wie sonst nur wenig.

Unklar ist mir aber diese Nuance:

Jugendliche sagen «Wyld» oder «Wild», wenn sie etwas Krasses und Besonderes umschreiben wollen.

Wann benutzen sie beim Sprechen welche Schreibweise und wie unterscheidet man die phonetisch?

Einen positiven Aspekt kann ich dem voting trotzdem noch abgewinnen: Nachdem 2018 manch türkischer Begriff zur Auswahl stand und in diesem Jahr wieder das Englische dominierte, werden die kommenden Jahre vielleicht doch noch interessant.

Warum nicht mal Japanisch?

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