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Kurzkritik: Wire — Mind Hive

Wire - Mind HiveLange nichts mehr über Musik geschrieben.

Punk ist nicht tot, Punk macht jet­zt was anderes. Wire etwa, anscheinend unver­wüstliche Altheroen des Gen­res, haben im Jan­u­ar 2020 mit „Mind Hive“ (Amazon.de, TIDAL) ein weit­eres erstaunlich­es Album vorgelegt.

Der Roh­punkan­teil, schon vor Jahrzehn­ten auf geringe Dosen reduziert, ist zugun­sten von Artrock und Post­punk gän­zlich ver­schwun­den. Das macht „Mind Hive“ zu einem noch inter­es­san­teren Album, denn Roh­punk ist musikalisch völ­lig unin­ter­es­sant. Stattdessen gibt es eine inter­es­sante Mis­chung aus Son­ic Youth, The Fall und R.E.M., aber auch den späten Bea­t­les („Unre­pen­tant“) und Depeche Mode („Okla­homa“) zu hören, was mich vor allem deshalb erstaunt, weil ich Depeche Mode eigentlich gar nicht lei­den kann.

Cac­tused by Wire

Kann man hören, das.

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