Es ist ja eine durchaus witzige Idee, die da gerade durch die sozialen Medien getragen wird und besagt, dass berufstätige Eltern, die jetzt vom Staat dazu gezwungen werden, sich selbst mal mit ihrem Nachwuchs zu beschäftigen, diese Zeit diesem Staat in Rechnung stellen sollten, wozu, wie in mindestens einem Tweet zu lesen war, neben der Aufsichts- auch die Lehrtätigkeit gehöre, denn Kinder bekämen ja trotz nicht stattfindenden Unterrichts Hausaufgaben von den Lehrern (müssten dann nicht eigentlich die Kinder statt der Eltern, deren Aufgabe deren Ausführung keineswegs ist, dafür eine Rechnung ausstellen?), aber wäre es nicht wesentlich nachhaltiger und somit sinnvoller, den Staat dazu anzuhalten, dafür Sorge zu tragen, dass nicht jeder Berufstätige, der gar keine Zeit dafür aufbringen kann, sich um seinen Nachwuchs zu kümmern, und eigentlich recht froh darüber ist, wenn es jemanden gibt, der ihm diese Belastung tagsüber vom Hals hält, ein Kind bekommen muss?
Senfecke:
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Nein, nicht sinnvoll, dann gäbe es noch weniger Kinder.
Sinnvoll wäre es, funktionierende, zur Kindererziehung und Betreuung nicht auf den Staat angewiesene Familien zu fördern.
Wieso sind weniger Kinder ein Problem?
Weil wenig Kinder auf Dauer zum Aussterben führen.
Und das ist ein Problem, weil?
Weil niemand aussterben will vielleicht? Weil wir überhaupt alle nur hier sind, weil unsere Vorfahren nicht gewillt waren auszusterben?
Klar, man kann sich natürlich auch auf den Standpunkt stellen, dass nach dem eigenen Tod ja sowieso alles egal ist. Als Politiker sollte man aber vielleicht doch etwas langfristiger denken, bzw. man kann nicht Deutschland vertreten ohne an dessen weiteren Existenz interessiert zu sein.
Ich bin nicht an der weiteren Existenz der Menschheit interessiert. Hintergrund: Hier.
Okay, Du und die VHEMT sind also am Aussterben interessiert, für Euch ist das dann sinnvoll.
Du fragtest aber nach der Sinnhaftigkeit für den Staat:
” […] und somit sinnvoller, den Staat dazu anzuhalten, dafür Sorge zu tragen, dass nicht jeder Berufstätige, […]”
Und für den ist es nunmal nicht sinnvoll, der sollte an seiner Selbsterhaltung interessiert sein, sonst bräuchte es ihn ja gar nicht erst.
Auf dieser Ebene betrachtet: Der Staat hat von jetzt Steuerpflichtigen aber akut mehr als von ihrem Nachwuchs.
Was spricht dagegen, wenn diejenigen, die gar keine Zeit dafür aufbringrn können, um sich um den Nachwuchs zu kümmern, alsbald aussterben? Der Nachwuchs, um den sich gekümmert wird, wird das wohlwollend vergelten, lässt sich annehmen.
Wäre immerhin weniger blöd als das Ausstellen von Rechnungen.
Seit wann stirbt die Menschheit aus?
Aussterrben wird überbewerrtet…kann passieren…was solls…
Irgenswas ist doch immer!
Gibts eigentlich was von “Stiftung Warentest” zum Thema?
Nee, Servicewüste Deutschlang!
S0o sollten wir nicht leben müssen…