KaufbefehleMusikkritik
Kurz­kri­tik: Pin­kish Black – Con­cept Unification

Pinkish Black - Concept UnificationLan­ge nichts mehr über Musik geschrieben.

In Kraut­rock und im Doom Metal ist glei­cher­ma­ßen wenig wirk­lich Neu­es zu fin­den, wie mir beim Zusam­men­stel­len der halb­jähr­li­chen Besten­li­sten immer wie­der auf­fällt. Fol­ge­rich­tig kom­bi­nier­te das Duo Pin­kish Black aus Texas nicht nur zwei sehr unter­schied­li­che Far­ben, son­dern auf ihrem anschei­nend vier­ten Album „Con­cept Uni­fi­ca­ti­on“ (Amazon.de, Bandcamp.com, TIDAL) von 2019 auch die­se zwei sehr unter­schied­li­chen Sti­le im Sin­ne einer, nun, Konzeptvereinheitlichung.

Fol­ge­rich­tig ist die Schub­la­di­sie­rung hier kei­ne leich­te: Elek­tro­ni­sches (ent­fernt ver­gleich­bar mit den neue­ren The Notwist), Can­ter­bu­ry-Ver­spielt­heit und düste­re Vokal­dar­bie­tung wer­den bereits im eröff­nen­den Titel­stück, in die ande­re Rich­tung schwin­gend im drit­ten und mei­ner Mei­nung nach besten Stück „Dial Tone“, auf eine sehr hör­ba­re Art atmo­sphä­risch reiz­voll mit­ein­an­der verwoben.

PINKISH BLACK – Dial Tone (Offi­cial Music Video)

Schwa­che Momen­te hat das Album nicht, wes­halb wie­der­um ich schwach wer­de und eine Emp­feh­lung aus­spre­che. Genuss ist ja beson­ders wich­tig in die­sen Tagen.