KaufbefehleMusikkritik
Kurzkritik: MOOP

Lange nichts mehr über Musik geschrieben.

Heute ist mir nach etwas Jazz zumute; aber nicht irgendein Jazz soll es sein, sondern Jazz aus dem Land, das man mit Jazz so eng verbindet wie sonst nur Deutschland mit Frohsinn: Frankreich. Über die dortige Musik ist meinerseits schon manches geschrieben worden, über MOOP aber noch nicht. MOOP stammen aus Poitiers, ihr bisher einziges Album, hierzulande beim ohnehin großartigen label Tonzonen Records und sonst eben bei Amazon.de und Bandcamp.com erhältlich, hat nicht nur ein hässliches Coverbild, sondern enthält auch gute Musik.

In der Selbstbeschreibung berichten MOOP, sie vermengten „Metalschwere“ mit „zeitgenössischer Jazzimprovisation“. Zwei Baritonsaxophone, eine Gitarre und ein Schlagzeug sind ja auch irgendwie eine Rockbesetzung. Wer da an King Crimson („Lizard“) denkt, der hat nicht Unrecht. Nur Gesang gibt es hier nicht, er wird aber auch nicht vermisst.

Dass nicht jedes Stück zündet, etwa (trotz des tollen Titels) „Where is my horny car“ mit beinahe gelangweilter Zähigkeit aus dem Kopfhörer fließt, sei der Improvisation zugestanden. Ein vergnügliches Album ist es trotzdem geworden.

Senfecke:

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:D 
:( 
:o 
8O 
:? 
8) 
:lol: 
:x 
:aufsmaul: 
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