Es ist Montag. Viele sind es nicht mehr, bis dieser Weihnachtsirrsinn wieder vorüber ist und alle auf den nächsten kalendarischen Anlass zur Wirrnis warten: Fußball.
Erstaunlich eigentlich, dass Fußball trotz seiner CO2-Bilanz heutzutage noch umjubelt und nicht kolumnal zerschmettert werden darf. Andererseits haben die Fridays-for-Future-Gestalten andere Gedanken als die olle Umwelt: Sie wollen – wie früher – das Olympiastadion zwecks Eigenlobes mieten, während Greta Thunberg, der man ihre Kindheit gestohlen habe, wie sie sagt, auf einer Kreuzfahrt Kniffel spielt. Die Idole unserer Jugend waren zwar auch gelegentlich nicht um eine saubere Umwelt besorgt, aber wenigstens nicht größenwahnsinnig.
„ZEIT ONLINE“ berichtet unterdessen von Speeddating mit Robotern, seltsam unbegleitet von großer Klage darüber, dass Frauen damit überflüssig gemacht werden sollen. Die Gesellschaft lässt echt nach. Kurz darauf las ich im selben Medium, Bayern wolle den Bildungsrat künftig nicht mehr durch Teilnahme bereichern. Dieses Gefühl, der Intelligenteste im Raum zu sein, ist auf Dauer wirklich belastend.
Ein ernsteres Thema: Die Telekom, wirtschaftlicher Feind von Netzneutralität und guter Projektführung, würde gern Huawei aussperren, denn dass außer BND und NSA auch irgendwelche Schlitzaugen im eigenen Netz fischen, geht echt zu weit! Vertreter der CDU finden das gut. Warum genau gilt die AfD eigentlich als fremdenfeindlich und die CDU als die Mitte?
Laune heben mit Musik!
Guten Morgen.


Näxtes Jahr wird ne andere Sau durchs Dorf getrieben. Luisa kann dann das Vereinsheim der Kleinviehzüchter nebenan mieten.
Was ich schon immer sagte: Leider scheitert der Klimaschutz alleine schon am Profifußball. 32 Mannschaften pro Land, die von Liga zu Liga und Pokal zu Pokal um die Welt jetten – gerne auch mit dem Privatflugzeug und dann noch zum Trainingslager auf die Seychellen. Dieses zutiefst langweilige Schauspiel führt jede Klimabemühung komplett ad absurdum. Auch die meisten Klimaaktivisten dürften übrigens glühende Anhänger dieses Sports sein. Da weiß man dann auch gleich, was man davon zu halten hat. Weniger als nichts geht. Frag mal eine Bank. Das sind dann die Solldaten.
„Dieses Gefühl, der Intelligenteste im Raum zu sein, ist auf Dauer wirklich belastend.“
Und wenn ich mir dann den Söder vorstelle…
Pures Realsatiregold!
Ich komme aus dem Grinsen nicht mehr raus.
Hat den Montag sowas von gerettet!